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Leserbrief: Zum Artikel „Zwei Fronten“ (FN 21. Dezember)

Die Ursachen bekämpfen und Wahrheiten aussprechen

Archiv-Artikel vom Samstag, den 31.12.2016

Von Manfred Baumann

Unsere Demokratie kämpft an zwei Fronten, so Dirk Lübke in seinem Artikel vom 21. Dezember in den FN. Einmal gegen den Terrorismus, mit zweiter Front meint er die AfD, Pegida usw. Ist diese Front denn vom Himmel gefallen?

Kann es sein, dass sich die Menschen von der Politik des ewigen Streitens abwenden, von einer Politik des "nach oben keine Grenzen", die den Menschen Angst macht. Haben denn die Journalisten nicht auch ein Stück Mitschuld durch ihrer Berichterstattung? So wird ein Seehofer regelmäßig als "Depp" hingestellt, bloß weil er sagt, dass es eine Begrenzung bei den Flüchtlinszahlen geben muss?

Zirka 80 Prozent der Journalisten sind links eingestellt und berichten auch so, viele Menschen haben das satt, auch die Verschleierung von Verbrechen in den Zeitungen. Der Leser merkt doch oft schon an den Überschriften, woher die Täter kommen, waren doch Straftaten in diesem Ausmaß und dieser Grausamkeit bisher in christlichen Ländern nicht bekannt.

Der wahrscheinliche Attentäter von Berlin wäre längst in Haft gewesen, wenn sich SPD und Grüne nicht querstellen würde gegen Gesetzesvorlagen zur Abschiebung. Ein Flüchtling kostet nach Ifo-Chef Sinn zirka 450 000 Euro, wahrscheinlich sind die Kosten noch viel höher.

Bei einer dementen Person, deren Rente für Pflegekosten draufgeht, eine Rundfunkgebührenbefreiung durchzusetzen, ist dagegen unmöglich. Auch wenn diese schon lange nicht mehr weiß, was Rundfunk ist. Sie müsste noch blind und taub dazu sein. Unzählige solcher Beispiele könnte man aufzählen, und sie könnten einen wütend machen.

Scheinbar muss die Deutschlandkuh so lange gemolken werden, wie sie Milch gibt. Diesen Eindruck bekommt man auch, wenn man hört, wie Kindergeld ins Ausland geschickt wird, ein Herr Gabriel, der das anspricht, wird doch von der eigenen Partei zurückgepfiffen, spätestens vom Europäischen Parlament. Man sieht das auch an der Datenspeicherung, hat man sich nach unendlichen taktischen Streitereien auf ein Minimalziel geeinigt, wirft der Europäische Gerichtshof das wieder um. Die Terroristen lachen sich kaputt, und das Volk traut Europa nicht mehr.

Viele Emigranten kommen hier ohne Pass an (siehe Berlinattentäter) - mit drei oder mehr Identitäten - und führen uns nur an der Nase herum. Dieser schwache, orientierungslose Staat muss bankrott gehen vor lauter Toleranz, das ist die Angst vieler Wähler, deshalb gibt es diese zweite Front.

"Die zivilisierte Welt muss umdenken", fordert Trump, umdenken oder umkommen, könnte man hinzufügen. Mehr Möglichkeiten gibt es nicht. Jetzt schon kann die Bundeskanzlerin zu ihren Sprüchen noch einen hinzufügen: "Der Terror gehört zu Deutschland".

Soll doch der Staat endlich die Ursachen bekämpfen und Wahrheiten aussprechen, die diesen Zustand herbeiführten, dann gibt es die zweite Front nicht mehr.

Wir haben eine Physikerin an der Spitze, die sich mit Ursachenforschung auskennt, soll sie doch endlich einmal die Ursachen benennen und diese auch angehen. In Gütersloh ermittelt zurzeit der Staatsschutz wegen Volksverhetzung, unter anderem wurden Zettel aufgehängt mit der Aufschrift "Tötet die Heiden, wo ihr sie findet". So steht es im Koran. In der Bibel steht das nicht. Die Kernbotschaft der Bibel lautet Nächstenliebe. Hier muss die Ursachendiskussion beginnen.

Wir feierten Weihnachten, weil vor 2000 Jahren der Erlöser auf die Welt kam. Das größte Faktum der Weltgeschichte überhaupt. Die Zeitrechnung begann ab diesem Datum neu.

Vielleicht begreifen wir das wieder und orientieren uns daran, dann haben wir wieder Orientierung, eine andere gibt es nicht.

Diese Orientierung ließ unsere Länder aufblühen. Nur darauf beruht der Segen, auf den unser Land und vor allem die westliche Welt so dringend angewiesen wären. Die Alternative ist postfaktisches Chaos.

© Fränkische Nachrichten, Samstag, 31.12.2016
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