Walldürn.
Unter dem Motto "Lernort Natur" stand der von den beiden Jagdpächtern Doris Lietz und Georg Höfner sowie vom Jagdhornbläserchor der Kreisjägervereinigung Bu-chen im Rahmen der "Walldürner Ferientage 2010" veranstaltete Fe-riennachmittag in Gottersdorf am See und in der Dreschhalle des Freilandmuseums, an dem 20 Jugendliche im Alter von sieben bis zwölf Jahren sowie zehn Erwachsene teilnahmen.
Zunächst unternahm unter der Führung von Georg Höfner und des Jagdhundes "Afra", ein Schwarzwälder Bracke, eine zweistündige Wanderung durch Feld und Flur, bei der Höfner über das richtige Verhalten in Feld und Wald informierte. Die Landschaft und die Natur, die - obwohl vom Menschen geprägt - enthalte noch viele naturnahe Elemente und sei für alle da. Diese Elemente, seien unsere Lebensgrundlage und Voraussetzung für die Erholung der Menschen. Deshalb sollte jeder Rücksicht auf andere Erholungssuchende nehmen. Besonders gelte es dabei, beim Aufenthalt in der freien Natur Feld, Wiese, Wald und Gewässer stets sauber zu halten, Lärm zu vermeiden und den Hinweisen des Feld-, Forst- und Jagdschutzpersonals oder auch der freiwilligen Naturschutzhelfer nachzukommen sowie um eine Schonung der Tiere und Pflanzen in Feld und Wald bemüht zu sein.
Während des Beschreitens des Waldlehrpfades "Odenwaldpfad" machte Höfner kritische Anmerkungen hinsichtlich der unerlaubten Müllentsorgung im Wald, die gerade in diesem Bereich in recht deutlicher negativer Form zum Vorschein kam.
Nach der Wanderung wurden die Teilnehmer im Museum von den Jagdhornbläsern der Kreisjägervereinigung "Waidmannsheil" Buchen mit dem "Jägermarsch" begrüßt, und im Verlauf des Nachmittags gab der Chor weitere musikalische Kostproben seines Könnens.
Für alle Teilnehmer bestand noch Gelegenheit, die von den Jägern ausgestellten "Jagd-Trophäen" zu besichtigen. Ferner konnten sie noch an einem Tiere-Ratespiel teilnehmen, bei dem es galt, an-hand von Fotografien heimische Tiere wie einen Raben, einen Fuchs, einen Bussard oder einen Steinmarder zu erkennen. ds