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Ärztehaus in Mosbach eingeweiht: Neckar-Odenwald-Kliniken investieren gut zwölf Millionen Euro / Gesundheitsstandort wird gestärkt / Raum für Mensa und Bibliothek

Neun Praxen versorgen 600 Patienten

Von unserem Redaktionsmitglied Sabine Braun

Beim Rundgang sprach Dr. Hans-Peter Barth, Begründer der Praxis für Nephrologie, von einem "Quantensprung" in der Qualität der neuen Räume im Ärztehaus.

© Braun

Stolz auf den Neubau sind auch Landrat Dr. Achim Brötel, Dr. Rainer Schöchlin, MdB Georg Nelius, OB Michael Jann und Andreas Duda von der Kliniken-Gesellschaft (von links). Beim Tag der offenen Tür erlebten die jüngsten Besucher im "Teddybären-Krankenhaus" spielerisch, wie es beim Arzt zugeht.

Mosbach. Schlicht und klar konstruiert, modern und hell, kurz, ein "wunderbares Gebäude" - das ist das neue Mosbacher Ärztehaus für den Hausherren, den Geschäftsführer der Neckar-Odenwald-Kliniken, Andreas Duda. Am Sonntag wurde in dem bereits bezogenen Haus direkt beim Kreiskrankenhaus Einweihung gefeiert. Am Nachmittag drängten sich dort die Besucher bei einem Tag der Offenen Tür.

Zwei Großpraxen prägen den Bau: Eine Gemeinschaftspraxis für Neurologie, Radiologie und Psychologie mit 900 Quadratmetern Fläche sowie eine 1300 Quadratmeter große Praxis für Nephrologie, hervorgegangen aus dem früheren Dialysezentrum. Bis zu 600 Patienten am Tag werden künftig im Ärztehaus behandelt, so Duda.

17 Monate Bauzeit

In 17 Monaten wurden gut zwölf Millionen Euro in dem fünfgeschossigen Neubau mit 5300 Quadratmetern Nutzfläche verbaut, berichtete Duda vor über 150 Zuhörern, darunter Oberbürgermeister Michael Jann, Hochschulrektor Professor Dr. Dirk Saller, Bürgermeister, Kreis- und Gemeinderäte sowie zahlreiche Mediziner und Vertreter der am Bau beteiligten Firmen. Nicht nur der ehrgeizige Bauzeitplan, sondern auch der enge Kostenrahmen sei eingehalten worden, dankte Duda.

Neun Praxen und ein Sanitätshaus sind in den oberen Stockwerken des Gebäudes eingezogen. Mensa und Bibliothek der Dualen Hochschule belegen die unteren beiden Etagen.

Der Eingang zum "medizinischen Teil" des Hauses liegt gleich neben der Pforte des Kreiskrankenhauses, während es für die Studenten einen zweiten, der Dualen Hochschule zugewandten Zugang gibt.

Diese Trennung der Besucherströme war dem Bauherren wichtig. Der Übergang von einem Bereich zum anderen ist aber jederzeit möglich, Mittelpunkt und Treffpunkt ist die Mensa mit Cafeteria.

Der Neubau ist so an das Krankenhaus angedockt, dass ein barrierefreier, schneller Übergang zwischen Ärztehaus und Klinik möglich ist.

Landrat Dr. Brötel gratulierte auch im Namen von OB Jann zu einem "guten Tag für die Neckar-Odenwald-Kliniken und den Gesundheitsstandort Mosbach". Für den Landkreis sei die breit angelegte Gesundheitsförderung ein zentraler Standortfaktor. "Zukunftsfähige Strukturen zur dauerhaften Sicherung der ärztlichen Versorgung liegen uns sehr am Herzen", so Brötel.

Der Landrat erinnerte auch an die relativ lange Planungsphase mit der "einen oder anderen Irrung und Wirrung". Anfängliche Bedenken der niedergelassenen Ärzte im Landkreis hätten jedoch einvernehmlich ausgeräumt werden können.

Vom Ärztehaus werde auch der Krankenhausstandort Buchen unmittelbar profitieren, weil dort die radiologische Versorgung durch ein MRT ebenfalls deutlich verbessert werde.

Parkplätze werden knapp

Im Zusammenhang mit der schwierigen Parkplatzsituation rund um Klinik, Ärztehaus und Hochschule erklärte Brötel, der Landkreis habe für ausreichend Stellplätze gesorgt. Man beziehe aber nun "Prügel", weil diese zunehmend von "Fremdparkern", gemeint waren die Studenten der Hochschule, belegt würden. Um Abhilfe zu schaffen, werde der Landkreis nun oberhalb des Krankenhauses weitere 100 Stellplätze bauen.

Von einem "gelungenen Werk" sprach der Landtagsabgeordnete Georg Nelius. Das neue Zentrum der medizinischen Versorgung werde den Krankenhausstandort Mosbach stärken. Mit Blick auf die Parkplatznot forderte Nelius dazu auf, nicht nur die Probleme zu diskutieren, sondern auch die Lösungsmöglichkeiten. Der Sprecher der Kreisärzteschaft, Dr. Rainer Schöchlin, lobte den Mut der Praxisinhaber, den Start im Ärztehaus zu wagen. Auch er sei 2008 nicht für das zunächst angebotene Konzept gewesen. Doch man habe eine vernünftige Lösung gefunden. Die Einrichtung werde den medizinischen Faktor im Landkreis stärken.

Architekt Achim Herzog zog in seinen Dankesworten Parallelen zwischen dem Gebäude und dem Körper. Mit einem Knochenbau aus Stahl und einer Haut aus Glas, Putz und Wärmedämmung sei das Ärztehaus schnell gewachsen. Ein tolles Team habe das möglich gemacht. Ein "dickes Kompliment" aller Redner ging an die Planer, Handwerker, "Bauminister Steffen Benz" und Gerhard Fuchs, bevor man einen Rundgang durch die Praxen machte.

© Fränkische Nachrichten, Mittwoch, 24.10.2012
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