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Johannes-Diakonie Mosbach: Das „fideljo“ ist ein weiterer Beitrag zur Öffnung nach außen / Multifunktionale Räume mit großem Gastronomiebereich

Ein Zentrum für Kultur und Begegnung

Im "fideljo" sollen sich Menschen mit und ohne Behinderung begegnen, unter anderem bei gutem Essen.

© Brinkmann

Mosbach. "fideljo" ist nicht etwa die Operettenversion von Beethovens einziger Oper (Fidelio), hat jedoch mit Musik durchaus zu tun. Denn im neuen Zentrum für Kultur und Begegnung der Johannes-Diakonie Mosbach wird Musik gemacht. Aber längst nicht nur das. Für die große Behinderteneinrichtung ist das "fideljo" ein weiterer Beitrag zur Öffnung nach außen.

Kultur, Kulinarisches, Konferenzen, Kommunikation und Kirche. Der Name, der das alles fröhlich zusammenfasst: "fideljo". Was einst der Anstaltsspeisesaal war (Baujahr 1977), ist im Laufe von knapp einem Jahr in ein multifunktionales Zentrum verwandelt worden. Und das wurde am Donnerstagnachmittag mit vielen Beteiligten und Gästen offiziell eröffnet. Am Abend folgte mit einer Party samt der "DaVinci-Band" der ausgelassene Teil der Feier.

Dass auch Kirche Platz hat im "fideljo" hob Pfarrerin Birgit Lallathin in ihrer einführenden Besinnung hervor - etwa nach dem "fairen" Gottesdienst bei einem "fairen" Brunch am 16. September. Möglichkeiten gebe es viele in dem etwa 1500 Quadratmeter großen Zentrum.

Man betritt das "fideljo", dem Architekt Christian Aebli eine mediterrane Grundstimmung gegeben hat, über einen Eingangsbereich mit Lounge-Charakter nebst Kaffeebar und kleinem Shop mit fair gehandelten Produkten so wie solchen aus der Johannes-Diakonie.

Nahtlos geht es weiter in den Gastronomiebereich: von den Sitznischen und nicht abgeteilten Tischgruppen hat man den Blick auf die Pizza- und Pasta-Station, wo die Speisen vor den Augen der Gäste zubereitet und auch Schnitzel, Steaks und Fisch angeboten werden, auf Theken mit Antipasti, Snacks, Vegetarischem, Salat, Süßem, Kuchen und Eis. Es gilt Selbstbedienung.

"Mittags bieten wir zwei Menus für an, dazu ein Glas Wasser", erklärte Hauswirtschaftsleiterin Ingrid Führing. Die werden wie gewohnt in der Küche zubereitet. Im Gastro-Team um Heike Schubert ist auch Michael Lofink, gelernter Bäcker und Special Olympics-Sportler. Er hat auf seine erfolgversprechende Teilnahme in München verzichtet, weil er die Eröffnung des "fideljo" nicht verpassen wollte.

Offen ist der Übergang zu weiteren Flächen, als da sind: vier klimatisierte Konferenzräume unterschiedlichen Zuschnitts, ein Veranstaltungsbereich mit zwei flexiblen Bühnen, die auch Club, Bar oder Disco sein können, Sanitär- und Technikräume. Sämtliche mediale Technik ist vorhanden. Schon jetzt hat Eventmanager Herbert Bender den Programmkalender mit interessanten Musik- und Kabarett-Namen bestückt. Summa summarum verfügt das "fideljo" über rund 500 Sitzplätze, etwa je zur Hälfte im Gastrobereich und für Tagungen bzw. Veranstaltungen wie Konzerte oder Kleinkunst.

Jeder ist willkommen - von drinnen oder von draußen, Vereine und Gesellschaften, Firmen und Familien. Denn das soll ja erreicht werden: Begegnung von "Menschen mit unterschiedlichen Begrenzungen und Begabungen" (Lallathin). Inklusion. "Nicht nur sollen die Menschen heraus aus der Johannes-Diakonie in die Gesellschaft, sondern umgekehrt herein", beschrieb es Vorstandsvorsitzender Dr. Lothar Förschler.

In diesem Veränderungsprozess sei das "fideljo" ein zentraler Punkt, ein lebendiges Herz der Johannes-Diakonie geworden. Verinnerlicht hat das bereits Heimbeirätin Monika Mohr, die von den "Bürgern der Johannes-Diakonie und den Bewohnern der Region Mosbach" sprach.

Gemeinsames Erleben

Damit werde das gemeinsame Erleben wie selbstverständlich in den Vordergrund gerückt, pflichtete Bürgermeister Michael Keilbach bei, der außerdem besondere Freude am Namen "fideljo" hatte, klängen im "fidel" doch sowohl Fröhlichkeit und Aufgeschlossenheit als auch im "jo" der Träger der Einrichtung an.

Der Name ist übrigens Ergebnis eines Wettbewerbs, dessen Gewinnerin Claudia Holzinger bei der Eröffnungsfeier zusammen mit anderen eifrigen Namenserfindern gewürdigt wurde.

Als "viel versprechendes Gesamtpaket" erschien das "fideljo" Renate Körber, Leiterin des Fachbereichs Soziales im Landratsamt: "Das ist ein beachtlicher Schritt in die richtige Richtung." Die Johannes-Diakonie hat in ihr "lebendiges Herz" 1,45 Millionen Euro investiert. Zuschüsse habe es keine gegeben.

Da kann man nur dem Vorsitzenden der Mitarbeitervertretung, Klaus-Peter Helmling zustimmen: "Wir wünschen uns eine Fortsetzung auf alle Zeit und möglichst viele Besucher während der Europameisterschaft". (ubr)

© Fränkische Nachrichten, Dienstag, 29.05.2012
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