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Leserbrief: Zu „Integrationsprojekt nach Drohungen gestoppt“ (FN, 24. Juni)

„Befürchtungen erscheinen unberechtigt“

Archiv-Artikel vom Samstag, den 25.06.2016

Von Heide Lochmann und Christel Hiltscher (für den Helferkreis Asyl, Adelsheim)

Mit großer Betroffenheit haben wir als Mitglieder des Asylhelferkreises Adelsheim die Nachricht aufgenommen, dass das gerade angelaufene Integrationsprojekt mit fünf jungen Syrern kurzfristig wieder beendet wurde.

Wir bedauern das sehr, weil die sprachliche Förderung der Flüchtlinge den Weg in unsere Gesellschaft und Wirtschaft ermöglichen soll. Auch die Schüler- und Lehrerschaft sowie die Schulleitung standen diesem Projekt sehr aufgeschlossen und mit großem Interesse gegenüber.

Die geäußerten Befürchtungen und anonymen Vorwürfe erscheinen uns unberechtigt, da wir seit Monaten einen intensiven Umgang mit diesen Flüchtlingen pflegen und keinerlei Anlass haben, an ihrem korrekten Verhalten zu zweifeln.

Zum Erziehungsauftrag der Schulen gehört es, Jugendliche auf ihre Zukunft in Beruf und Gesellschaft vorzubereiten. Im Rahmen der Globalisierung sind heute alle Länder weltweit vernetzt. Berufseinsätze im Ausland gehören zur Normalität. Durch Schulpartnerschaften mit dem Ausland werden die Schüler auf diese Kontakte vorbereitet. Das EBG kann in diesem Zusammenhang auf eine reiche, gute Tradition verweisen. Als staatliche Internatsschule waren hier immer, bis heute, Schüler aus den unterschiedlichsten Ländern zum Beispiel aus Polen, China und Südafrika zu Gast.

Beispielhaft hierfür ist auch eine iranische Abiturklasse aus Teheran 1980, die aufgrund der iranischen Revolution das Land verlassen musste. Nie gab es hier Fremdenfeindlichkeit - im Gegenteil: Das Verständnis für unterschiedliche Kulturen wurde gefördert und Freundschaften entstanden.

Die iranischen Schülerinnen und Schüler legten damals erfolgreich ihr Abitur ab und in der Folge kamen jahrelang iranische Flüchtlinge an die Schule. Damit war ihnen ein erfolgreicher Weg möglich und sie erfüllen heute wichtige Aufgaben in unserer Gesellschaft.

Wir würden uns freuen, wenn das EBG diese Tradition weiterführen könnte zum Wohle der Schule und der Flüchtlinge. Als Arbeitskreis Asyl laden wir alle Bürger, die Befürchtungen haben, gerne zum offenen Gespräch ein. Das nächste Treffen findet statt am 13. Juli um 17.30 Uhr im evangelischen Gemeindehaus.

© Fränkische Nachrichten, Samstag, 25.06.2016
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