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Realschule Osterburken: Schüler und Lehrer boten den Ehrengästen um Regierungspräsidentin Kressl beim Festakt zur Einweihung des Gebäudes ein buntes Programm

„Eine mutige und richtige Entscheidung“

Von unserem Redaktionsmitglied Melanie Müller

Festakt in der Aula der Realschule: Zahlreiche Gäste, darunter Regierungspräsidentin Nicolette Kressl, nahmen gestern an der Einweihung des Schulneubaus in Osterburken teil. Ein Schüler-Lehrer-Chor (links) stimmte das Publikum auf das rund zweistündige Programm ein.

© Melanie Müller

Regierungspräsidentin Nicolette Kressl trug sich in der Aula der Realschule ins Goldene Buch der Stadt Osterburken ein. Dabei schauten ihr (stehend, von links) Architekt Werner Wohlleber, MdB Margaret Horb, Bürgermeister Jürgen Galm, MdB Dr. Dorothee Schlegel, Landrat Dr. Achim Brötel und Schulleiter Dr. Bruno Völker über die Schulter.

Schüler und Lehrer setzten beim Festakt in der Aula sowohl sportlich als auch musikalisch Akzente.

"Was lange währt, wird endlich gut": Bei einem Festakt am gestrigen Freitag wurde das neue Realschul-Gebäude "freudig und voller Stolz" eingeweiht und offiziell seiner Bestimmung übergeben.

Osterburken. "Bei der Verwirklichung des Neubaus war Ausdauer gefragt", erklärte Osterburkens Bürgermeister Jürgen Galm bei der Feierstunde in der Aula der Realschule, nachdem er neben der "Schulgemeinde" zahlreiche Ehrengäste begrüßt hatte. Darunter auch Vertreter der am Bau des Zehn-Millionen-Euro-Projekts beteiligten Unternehmen.

In seiner Ansprache erinnerte sich das Stadtoberhaupt an die ersten Gespräche mit der damaligen Schulleiterin Heide Lochmann kurz nach seinem Amtsantritt im Jahr 2006 zurück. "Sie legte mir gleich die schlechte Substanz der Schule und den dringenden Wunsch, dass man hier was tun müsse, ans Herz und bekräftigte dies bei ihrer Verabschiedung 2008 nochmals ausdrücklich." Bei ihren Nachfolgern, Michael Dier und Dr. Bruno Völker, dem heutigen Leiter der Bildungseinrichtung, sei dieser Wunsch ebenso "in Fleisch und Blut" übergangen, so Galm.

"Offensichtliche Mängel"

Aufgrund der "offensichtlichen Mängel" sei ein bautechnisches Gutachten zur Frage der Sanierbarkeit der Schule in Auftrag gegeben worden. 2009 folgte laut Galm eine Machbarkeitsstudie - deren Ergebnis die klare Empfehlung für den Neubau der Realschule gewesen sei. Im März 2012 hat der Gemeinderat - unter dem Vorbehalt der Finanzierbarkeit - die Grundsatzentscheidung für den Ersatzbau getroffen. "Eine mutige Entscheidung in einer Zeit, als die Schulpolitik intensiv das Zwei-Säulen-Schulmodell präferierte - und der Fortbestand der Realschulen heftig diskutiert wurde."

Wenn man die heutige Situation betrachte, "dann war das durchaus doch eine richtige Entscheidung", so Galm, der an die Durchführung des Planungswettbewerbs ebenso erinnerte wie an die Zusammenarbeit mit dem Büro "Broghammer, Jana, Wohlleber" aus Zimmern ob Rottweil, welches "das Rennen" machte - und von dem die Entwürfe für den Neubau stammen.

Der symbolische erste Spatenstich wurde am 6. November 2014 gesetzt. Genau ein Jahr und fünf Tage später wurde Richtfest gefeiert. Dann sei es "nicht mehr so zügig" weitergegangen. Und der avisierte Einzug zum Schuljahresbeginn im September 2016 musste verschoben werden (die FN berichteten). Auch nach den Herbstferien und nach den Weihnachtsfeiern habe es nicht geklappt.

"Aber dazu muss man wissen, dass wir mitten im Bau nochmals die Richtung geändert haben. Wir haben uns entschieden, den optionalen Anbau mit vier weiteren Räumen gleich mitzumachen. Das war im Nachhinein auch das Beste, denn: Der Zuspruch an der Schule ist so groß, dass selbst diese Flächen fast nicht ausreichen", so Galm.

Das Warten und die Geduld hätten sich gelohnt: "Unsere Schule kann sich nicht nur innen, sondern auch von außen sehen lassen." Und: Wenn man darauf zu sprechen käme, was die "ganze Schönheit" gekostet hat, könne man - "zu unserer aller Freude" - nur sagen: "Auch das passt." Den Erweiterungsteil mit einberechnet, habe die Kostenschätzung 2012 bei rund 10,3 Millionen Euro gelegen. "Stand jetzt liegen wir bei der Abrechnung bei 10 053 000 Euro. Da ist natürlich noch nicht alles abgerechnet, aber wir gehen im Moment davon aus, dass wir mit weiteren 250 000 Euro hinkommen müssten."

Erleichtert und dankbar sei man insbesondere für die Förderung, die dem Projekt aus den Schulbauförderprogrammen und dem Ausgleichsstock zuteilgeworden ist und "bei der unsere Trägerrolle auch für die umliegenden Kommunen berücksichtigt wurde".

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