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Astronomie: Thomas Mütsch berichtet über die Erforschung des Sonnensystems

Mit Raumsonden hinein ins Universum

Die Erforschung des Weltalls mit Teleskopen von der Erde aus, wie hier in einem Observatorium in Südfrankreich, stellt einen Teil der Forschung dar. Ein Besuch von Planeten mit Sonden liefert ganz andere Erkenntnisse.

© Jens Hackmann

Weikersheim. Auf den Erde kennt man sich seit Jahrhunderten schon ziemlich gut aus. Doch wie sieht es mit dem Weltall und dem Sonnensystem aus? Erst in den letzten Dekaden ist es dem Menschen möglich, Sonden zu den Planeten zu schicken. Thomas Mütsch, Ingenieur für Raumfahrttechnik, wird die Erforschung des Sonnensystems etwas näher in seinem Vortrag beleuchten.

Ein knappes Dutzend größere Himmelskörper bewegt sich um die Sonne. Davon hat man im Laufe der letzten Jahrhunderte Kenntnis genommen. Entscheidende Fortschritte in der Erforschung machten hierbei unter anderem Nikolaus Kopernikus und Galileo Galilei. Aber woher weiß man, wie sie aussehen? Wie ist es dazu gekommen, dass Menschen Raketen und Sonden ins All auf die Reise zu den Planeten schicken? Bereits in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts lieferten Sonden erstaunlich gute Bilder unter anderem von Venus, Mars, Jupiter und Saturn. Thomas Mütsch, Ingenieur für Raumfahrttechnik vom "Airbus Safran Launchers"-Standort in Lampoldshausen - bekannt unter den ehemaligen Namen EADS oder astrium - gibt Einblicke in seinen beruflichen Alltag, wie es zu der Erforschung des Sonnensystems durch Raumsonden gekommen ist.

Interessierte Besucher sind zu diesem Vortrag der Astronomischen Vereinigung Weikersheim und zu einer verständlichen Reise durch die Geschichte der Erforschung des Planetensystems willkommen. Beginn des Vortrags ist am heutigen Freitag ist um 20 Uhr im Alten Schulhaus in Weikersheim in der Schulstraße 11. Der Eintritt ist wie immer frei.

Darüber hinaus wird am ersten Samstag im März wieder die Möglichkeit der Himmelsbeobachtung auf der Sternwarte in Weikersheim angeboten.

Am Samstag, 4. März, kann ab 20 Uhr der Sternhimmel durch die zahlreichen Teleskope der Sternwarte betrachtet werden. Voraussetzung für das Stattfinden des Beobachtungsabends ist ein klarer Himmel.

Eine Anmeldung ist dann nicht erforderlich. Im Zweifelsfalle empfiehlt sich ein Anruf unter 0 79 34 / 13 65, ob die Sternwarte auch tatsächlich besetzt ist. Der Besuch der Sternwarte Weikersheim und die damit verbundenen Sternführungen sind kostenlos. avw

© Fränkische Nachrichten, Freitag, 17.02.2017
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