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Bundesoffenes Karl-Heß-Gardetanzturnier in Lauda: Elferrat der Stadt Osterburken und die Narrengesellschaft „Strumpfkapp Ahoi“ Lauda mussten sogar Vereinen absagen

Das Interesse war diesmal immens groß

Von unserem Mitarbeiter Philipp Hahn

Sowohl der Turniersieg als auch der Titel des Narrenringmeisters ging beim bundesoffenen 44. Karl-Heß-Gardetanzturnier in Lauda im Schautanz der Junioren an die Narrengesellschaft Lauda. Das Thema lautete "Marco Polos Reise(führer)".

© Philipp Hahn

Tanzte sich auf Platz zwei im Narrenring: Die Juniorengarde der Hettemer Fregger.

Narrenringmeister bei der Jugend: Tanzmariechen Luisa Waldecker (Lauda).

Chiara Hainz von der Narrhalle Boxberg "flog" auf den dritten Platz bei den Junioren im Narrenring.

Zweiter im Narrenring: Die Schnocken aus Königshofen im Ü15-Schautanz.

Marie Brand von der FG Lemia Krautheim wurde Dritte im Narrenring.

Das bundesoffene 44. Karl -Heß-Gardetanzturnier fand am Wochenende in der Stadthalle in Lauda statt.

Lauda/Osterburken. Aus der gesamten Republik reisten Tanzgarden, Tanzmariechen und Schautanzgruppen am vergangenen Wochenende in die Stadthalle Lauda, denn der Elferrat der Stadt Osterburken und die Narrengesellschaft "Strumpfkapp Ahoi" Lauda riefen zum 44. Karl - Heß - Gardetanzturnier auf. Im Jahr 2007 zog das Qualifikationsturnier, ausgerichtet durch den Narrenring Main-Neckar, von der Baulandhalle Osterburken in die Stadt- und Sporthalle Lauda um. Zum zehnjährigen Bestehen verzauberten wirbelnde Beine, bunte Kostüme und Unmengen an tänzerischem Charme abermals zwei Tage lang die Zuschauer und die Jury mit atemberaubenden Choreographien.

In den vergangenen Jahren hat sich das Gardetanzturnier in der Koorganisation Lauda - Osterburken als eines der deutschlandweit größten Wettkämpfe für karnevalistische Tänze etabliert, das seinen hervorragenden Ruf über das gesamte Bundesgebiet verbreitet. Hatte man im vergangenen Jahr terminbedingt mit einem immensen Einbruch der Teilnehmerzahlen zu kämpfen, konnte man diesmal wieder das volle Pensum an Starterplätzen vergeben.

Besonders am Samstag wurde mit über 170 Anmeldungen bei einem Kontingent von nur 120 Startplätzen die Warteliste strapaziert, so dass einige Vereine vertröstet oder gar abgesagt werden mussten. So feierte man mit 200 Tänzen an beiden Tagen einen neuen Teilnehmerrekord, wobei man, auch durch die Kapazitätsgrenze am Samstag, die üblich vertretenen Größen und Meister des Karnevalistischen Tanzsportes weitestgehend vermisste.

Der Gardetanzsport mit seinen verschiedenen Disziplinen tritt zwar als Nischensportart eher selten ins Rampenlicht, bildet allerdings durch verschiedene Elemente aus dem Ballett sowie aus unterschiedlichen Standardtänzen - durchaus auch mit regionalen Einflüssen Ost- und Westeuropas - und dem akrobatischen Turnen eine eingetragene Hochleistungssportart ab. Die Disziplin Schautanz gilt, in Anlehnung an Musicals, Operetten oder Revue-Theater der 1920er Jahre, dem humoristisch-unterhaltenden Zwecke; ganz im Sinne des Karnevals, da in dieser Disziplin auch die strikten Regeln der Sportart in gewissen Zügen gelockert werden und vor allem die Kreativität gefragt ist.

Mit der Etablierung des Wettkampfsystems hat sich unter den Teilnehmern des Bund Deutscher Karneval (BDK), der als Dachverband aller teilnehmendes Vereine gilt, eine Disziplinierung in die Kategorien Tanzpaare, Tanzgarden, Tanzmariechen und Schautänze etabliert. Diese Wettkämpfe werden in den drei Altersklassen Jugend (Jahrgänge 2006 bis 2011), Junioren (Jahrgänge 2002 bis 2005) und Ü15 (Jahrgänge 2001 und älter) ausgetragen, wobei letztere zwischen rein weiblichen und männlichen oder gemischten Tanzgarden unterscheiden.

Nur wenige Minuten bleiben den Aktiven auf der Bühne, um die Jury von ihrem Können und ihrem Tanz zu überzeugen und die höchstmögliche Punktzahl von insgesamt 500 Punkten zu erreichen. Die jeweiligen Gewinner der einzelnen Disziplinen qualifizieren sich für die Nord- bzw. Süddeutschen Meisterschaften, die dieses Jahr in Hannover bzw. in Homburg ausgetragen werden. Dort messen sich die besten Garden der jeweiligen Regionen im direkten Vergleich, um sich für die Deutschen Meisterschaften in Oberhausen zu qualifizieren.

Neben den bundesweiten Wettkämpfen fochten die Vereine des Narrenrings Main-Neckar ihre interne Meisterschaft aus. Ein Turniertag beginnt bereits am frühen Morgen, vor allem, wenn wie in diesem Jahr durch sibirische Kälte und Glatteis die Anreise zusätzlich erschwert wird. Um sieben Uhr öffnete die Halle also ihre Pforten; einige Gruppen hatten zu dieser Zeit bereits eine stundenlange Anreise hinter sich, andere hatten, da sie aus der Nähe von Berlin angereisten waren, bereits in Lauda genächtigt. Am Ende galt es, eine fachkundige Jury zu überzeugen, die unter der Leitung des Obmannes Markus Hofmann (Schwandorf) versierte Wertungen aussprach.

Doch auch im Umfeld sorgte man sich um eine gelungene Veranstaltung. Die Turniersprecher Andreas Klump, Andreas Geiger (beide Osterburken), Birgit Kaiser, Rainer John (beide Lauda) sowie die Stadt- und Feuerwehrkapelle Osterburken unter der Leitung von Eberhard Dörr umrundeten das Programm ebenso wie viele im Hintergrund arbeitende ehrenamtliche Helferinnen und Helfer beider Vereine, die unter der Koordination des Turnierleiters Rico Genzwürker an beiden Tagen ihr Bestes gaben, um den Gästen und Aktiven allen Anforderungen eines bundesoffenen Qualifikationsturniers gerecht zu werden.

Der Präsident des Narrenrings Main-Neckar, Stefan Schulz, überreichte zusammen mit dem Präsidium des Narrenrings Pokale und Ehrungen an die überglücklichen Platzierten, die die Bühne inzwischen zu einem Meer hunderter kostümierter und sichtlich glücklicher Tänzerinnen und Tänzer verwandelt hatten.

Mit der Überreichung verschiedener Ehrenpokale an Tageshöchstwertungen des Gesamtturniers ebenso wie des Narrenrings endete schließlich das Turnier. Zwar äußerte sich solch ein Turnier mit einem immensen organisatorischen Aufwand, so das Organisationsteam Rico Genzwürker (Osterburken) und Heike Seifert (Lauda); ein mit dem Ablauf zufriedenes Jurorenteam des BDK und eine über beide Tage gut gefüllte bis ausverkaufte Stadthalle spreche allemal für die gute Zusammenarbeit der beiden Vereine und die Beliebtheit dieses Turniers.

© Fränkische Nachrichten, Mittwoch, 11.01.2017
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