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Geburtstag: Prof. Dr. Hugo Ott wird am heutigen Samstag 85 Jahre alt

Bedeutendster Heimatsohn Königshofens

Archiv-Artikel vom Samstag, den 20.08.2016

Feiert am heutigen Samstag seinen 85. Geburtstag: Prof. Dr. Hugo Ott.

© Ott

Königshofen. "Meine Zeit liegt in Deinen Händen." Der 70. Geburtstag von Hugo Ott stand unter diesem Leitsatz, als auf Initiative der Gruppe Historisches&Kulturelles Königshofen zahlreiche Familienmitglieder, Freunde und Wegbegleiter des Historikers im Rathaussaal der Messestadt dem Jubilar ihre Ehre erwiesen. Inzwischen sind 15 Jahre vergangen, Hugo Ott feiert heute seinen 85. Geburtstag.

In diesen letzten eineinhalb Jahrzehnten hat Hugo Ott seine Aktivitäten keinesfalls eingestellt. Vielleicht gezielter dosiert und hin und wieder auch mehr auf seine Frau und seine innere Stimme gehört.

Als emeritierter Professor an der Uni Freiburg gilt er auf Grund seines unermüdlichen Schaffens sicherlich als der bedeutendste und bekannteste Heimatsohn Königshofens des 20. und des angebrochenen 21. Jahrhunderts.

Er wird heute, wenn er gedanklich in seiner Heimatstadt Königshofen angelangt ist, sich daran erinnern, wie er einst den Festvortrag anlässlich der 150 Jahrfeier der neuen Pfarrkirche St. Mauritius in Königshofen unter dem Thema. "Erinnerte Zeit" gehalten hat, in dessen Zusammenhang auch ein inzwischen sehr gesuchtes Geheft über die Geschichte dieses Gotteshauses entstanden ist.

Hugo Ott wird sich auch an die 1250-Jahrfeier Königshofens erinnern, als er hauptverantwortlich das Buch "Königshofen an der Tauber" herausbrachte und hier seine stets enge Verbundenheit mit seiner Heimat, dem Taubertal, dem tauberfränkischen Dialekt und den Menschen dokumentierte. "Wir alle haben unseren Ursprung, den je eigenen, unverwechselbaren Quellengrund, die Heimat. Und wir tragen die Heimat mit, wenn wir den Ort verlassen, den Ort des Ursprungs, da unsere gedenkende Erinnerung ihn nie vergisst, welche Wanderschaft auch immer wir auf uns nehmen oder nehmen müssen."

Neue Heimat bei Freiburg

Merzhausen bei Freiburg wurde Hugo Ott zur zweiten Heimat. Er hat die aus dem Innern des Menschen kommende Verbundenheit mit dem Ort, an dem man lebt und sich wohl fühlt offen zutage getragen. Für Merzhausen und das Freiburger Umland hat er sich wie für Königshofen engagiert und auch hier mit dazu beizutragen, dass Licht in das Dunkel der Geschichte dieser alten Gemeinde kommt. Die Menschen in dieser Raumschaft haben es ihm immer wieder gedankt. Das Alemannische Institut Freiburg, eine renommierte Einrich-tung, die sich für den gesamten alemannischen Sprach- und Kulturraum (also bis ins Elsass, die Schweiz, Lichtenstein, Vorarlberg und das bayerische Schwaben hinein) engagiert, die Kommission für geschichtliche Landeskunde Baden-Württemberg, wo das Geburtstagskind im Vorstand mitarbeitet oder die Kommission für Zeitgeschichte Bonn/München, bei der Hugo Ott genauso ein gefragter Mann ist, haben viel von ihm profitiert.

Die Universität Freiburg ist ihm bis heute eng verbunden; dies hat er mit einem Buch über die Geschichte dieser renommierten Bildungsstätte verdeutlicht. Ebenso nahe steht ihm das Erzbistum Freiburg, für das er über 40 Jahre lang als Schriftleiter der Zeitschrift des Kirchengeschichtlichen Vereins "Freiburger Diözesan-Archiv" in Verantwortung stand.

Der Wissenschaftler veröffentlichte inzwischen über 30 historische und zeitgeschichtliche Bü-cher, Beiträge in wissenschaftlichen Zeitschriften, Festreden, Presseartikel, Rezensionen, bei Rundfunk- und Fernsehsendungen stand er als Experte Rede und Antwort. Sein größter wissenschaftlich - schriftstellerischer Erfolg, "Martin Heidegger, unterwegs zu seiner Biographie" wurde zum "Bestseller" und in acht verschiedenen Sprachen veröffentlicht.

Zahlreiche historische Themenbereiche unter anderem das Schicksal der badischen Juden ("Laubhüttenfest 1940 - Warum Therese Loewy einsam sterben musste" - inzwischen in 3. Auflage erschienen) sind Beleg des literarischen Schaffens des Königshöfer Heimatsohns. Als Anerkennung für sein großes berufliches und gesellschaftspolitisches Engagement erhielt Hugo Ott das Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Weitere Anerkennung erfuhr der Jubilar durch die Verleihung des silbernen Stadtsiegels der Stadt Freiburg und durch die Auszeichnung "Ritter des päpstlichen Ordens Gregors des Großen".

Höhepunkt bislang war die Ernennung zum Komtur des päpstlichen Gregorius-Ordens durch Papst Benedikt XVI, die er 2011 aus den Händen des damaligen Freiburger Erzbischofs Robert Zollitsch übereicht bekam.

Hugo Ott hat in seinem Leben auch mit Unterstützung seiner großen Familie, aus der er die Kraft für sein Engagement schöpft, das erreicht, wovon viele nur träumen können. Er wird sich hoffentlich weiter in gesellschaftliche Themen einbringen, einmischen und Gehör ver-schaffen. Dafür und für sein jahrzehntelanges Engagement für die Gesellschaft gilt dem Jubilar Anerkennung und Dank, dem sich unter anderem die Mitglieder der Gruppe Historisches&Kulturelles Königshofen und seine "Landsleute", ebenso wie die Fränkischen Nachrichten gerne anschließen. bege

© Fränkische Nachrichten, Samstag, 20.08.2016
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