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Martin-Schleyer-Gymnasium: Preise des 62. Europäischen Wettbewerbs an drei Schülergruppen übergeben

Anerkennung für herausragende Arbeit

Archiv-Artikel vom Freitag, den 17.07.2015

Von unserem Mitarbeiter Peter D. Wagner

Beim 62. Europäischer Wettbewerb "Wie wollen wir in Europa leben?" wurden Preisträger des Martin-Schleyer-Gymnasiums geehrt.

Drei Gruppen mit insgesamt zwölf Schülern des Martin-Schleyer-Gymnasiums (MSG) Lauda wurden beim "62. Europäischen Wettbewerb" mit Preisen ausgezeichnet. Mit dabei (hintere Reihe von links) Gastreferenten Dr. Ulrich Derpa, Erster Landesbeamter des Main-Tauber-Kreises sowie Vorsitzender des Kreisverbandes Main-Tauber / Hohenlohe der Europa-Union, Peter Schillinger, Vorstand der Stiftung für Wirtschaft und Ethik, MSG-Leiter Dr. Jürgen Gernert und MSG-Lehrer Stefan Nagelstutz, der die drei Preisträgergruppen betreute.

© Peter D. Wagner

Lauda-Königshofen. "Wie wollen wir in Europa leben?" lautete der Titel des 62. Europäischen Wettbewerbs 2015, bei dem in der vergangenen Woche die Preisträger des Martin-Schleyer-Gymnasiums (MSG) Lauda in einer Feierstunde im Beisein von Ehrengästen und zahlreicher Schülern ausgezeichnet wurden. Die Preisverleihung wurde in einer Kooperation des MSG mit der Europa-Union Baden-Württemberg und der in Bad Mergentheim ansässigen Stiftung für Wirtschaft und Ethik durchgeführt.

Der Europäische Schülerwettbewerb ist der traditionsreichste deutsche Schülerwettbewerb zu europäischen Themenstellungen. Mit dem Europäischen Jahr der Entwicklung 2015 soll sowohl die Verantwortung Europas gegenüber außereuropäischen Menschen und Regionen, denen es nicht so gut wie Europäern geht, als auch die aktuelle Ausrichtung der EU-Entwicklungspolitik in den Fokus gestellt werden. Dabei geht es nicht nur um die Flüchtlingsthematik und um Hilfeleistungen, sondern auch um globale Verantwortung für Natur, Klima und Ressourcen sowie um nachhaltige Konzepte für weltweiten Handel, Landwirtschaft und Konsum.

Der 62. Europäische Wettbewerb hat dieses Themenspektrum in zwölf altersgerechten Aufgabenstellungen aufgegriffen unter dem Motto "Europa hilft - hilft Europa?". In der diesjährigen Wettbewerbsrunde waren über 75 000 Teilnehmer zu verzeichnen. Zu den Preisträgern zählten auch drei Schülergruppen des MSG, von denen eine Gruppe mit Sonderpreisen der Präsidentin der Kultusminister-Konferenz sowie der Stiftung für Wirtschaft und Ethik ausgezeichnet wurde.

62. Europäischer Wettbewerb

  • Beim 62. Europäischen Wettbewerbs 2015 zählten drei Schülergruppen des Martin-Schleyer-Gymnasiums (MSG) Lauda zu den Preisträgern.
  • Unter dem Motto "Unternehmen in Europa" lautete die Aufgabenstellung: "Sie gründen eine Firma. Für ihre Produkte benötigen Sie Rohstoffe aus Entwicklungsländern. Wie können Sie für das Wachstum Ihres Unternehmens und gleichzeitig für Nachhaltigkeit sorgen?".
  • Einen Landespreis plus Bundespreisnominierung erhielt aus der Klasse 11 die Schülergruppe "home away from home" mit Mariella Bauer, Miriam Gassenbauer, Maren Herold und Johanna Krappel.
  • Ihr Wettbewerbsbeitrag umfasste einen Konzeptionsentwurf für eine Café-Kette "home away from home", die unter dem Motto "Responsibility, Joy & Quality" ("Verantwortung, Freude & Qualität") Menschen in jedem europäischen Land verbinden sowie "ein zweites Zuhause, aber auch ein Stück Heimat in einem anderen Land" bieten würde. Zudem solle eine "home away from home"-Stiftung, die sich aus den Café-Erlösen finanzieren würde, Plantagenarbeiter in Entwicklungsländern unterstützen sowie für deren faire Bezahlung sorgen.
  • Zudem erhielt das Schülerinnenquartett Sonderpreise der Präsidentin der Kultusminister-Konferenz sowie der Stiftung für Wirtschaft und Ethik.
  • Ortspreise erhielten die beiden Schülergruppen "Savera" (Naturkosmetik-Produkt mit dem Slogan "Für reine Haut mit reinem Gewissen) mit Felix Borges, Christian Mages, Iona Petria und Lara Schümann sowie "Grüne Wolle" (unter ökologischen und sozialen Nachhaltigkeitskriterien produzierte Kleidung aus ägyptischer Biobaumwolle) mit Nina Behringer, Marco Göbel, Michaela Imhof und Manuel Kraß (alle Klasse 11).
  • Die drei Preisträgergruppen wurden von MSG-Lehrer Stefan Nagelstutz betreut. pdw

"Mit unserer wiederholten Einladung zu einer Veranstaltung außerhalb des eigentlichen Fachunterrichts bemühen wir uns nicht die Unterrichtszeit effektiv zu reduzieren, sondern vielmehr geht es um eine besondere Art des Lernens, das Fachliches mit dem Überfachlichen verknüpft", erklärte MSG-Schulleiter Dr. Jürgen Gernert zum Auftakt der Veranstaltung. Europa, Wirtschaft und Ethik sei ein Beziehungsgefüge voller Spannung und Dramaturgie. "Erscheinen Ökonomie und Ethik nicht als Antagonismus?", fragte Gernert. Gewinnmaximierung und Wettbewerbsvorteil auf der einen Seite würden mit moralischen Handlungsnormen auf der anderen Seite konkurrieren, die selbst dann einzuhalten seien, wenn sie mit Nachteilen verbunden wären. "Wirtschaft schlecht, Ethik gut", könnte als Eindruck entstehen. "Man muss also von der Ökonomie und der Wirtschaft etwas verstehen, soll ein abgewogenes normatives Verhalten angestrebt werden", zeigte sich der MSG-Rektor überzeugt.

Es sei besonders erfreulich, immer wieder Schülergruppen am MSG zu wissen, die sich ökonomisch ethischen Fragestellungen verschreiben würden und dabei, wie man auch aktuell sehen könne, überaus erfolgreich seien.

Die Stiftung für Wirtschaft und Ethik habe sich unter anderem zum Ziel gesetzt, nachhaltiges Wirtschaften unter Einhaltung ethischer Normen zu fördern und zukünftigen Führungskräften zu vermitteln, berichtete Stiftung-Vorstand Peter Schillinger. Zudem vergebe die Stiftung Preise für Fach- und Projektarbeiten, in denen sich Schüler mit dem Thema Wirtschaft und Ethik befassen. Als Start einer neuen Kooperation mit dem MSG verleihe die Stiftung einen Sonderpreis an eine Schülergruppe für deren hervorragenden Beitrag zum diesjährigen Europäischen Wettbewerb. Zudem habe die Stiftung die neue Schulbibliothek am MSG mit umfangreichen Mitteln für wirtschafts-ethische Literatur ausgestattet.

"Entwicklungspolitik in Baden-Württemberg" lautete das Thema eines umfassenden Fachvortrages des Gastreferenten Dr. Ulrich Derpa, Erster Landesbeamter des Main-Tauber-Kreises sowie Vorsitzender des Kreisverbandes Main-Tauber/ Hohenlohe der Europa-Union.

Dabei bezifferte Derpa die Deutsche Entwicklungshilfe in einer Höhe von insgesamt 14 Milliarde US-Dollar (2013) sowie die der Deutschen Länder mit 0,7 Milliarden Euro (2012). "Es ist eine vorrangige Aufgabe der Länder, als Träger und Rahmengeber für Entwicklungspartnerschaften zu fungieren, diese zu koordinieren und zu unterstützen", zitierte Derpa aus einer Ministerpräsidenten-Konferenz im Jahr 2008.

In Baden-Württemberg seien weit über 1000 Initiativen und Organisationen als Mitglieder im Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg (DEAB), die Landeskirchen, die Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit (SEZ), die Baden-Württemberg Stiftung, der Rat für Entwicklungs-Zusammenarbeit sowie kommunale Spitzenverbände maßgebliche Akteure der Entwicklungszusammenarbeit, berichtete Derpa, der damit vor allem auch die herausragende Bedeutung von Nichtregierungs-Organisationen hervorhob.

Im Anschluss an den Vortrag präsentierten die drei Schülergruppen ihre Wettbewerbsbeiträge, bevor die jeweils vierköpfigen Gruppen ihre Preise verliehen bekamen.

© Fränkische Nachrichten, Freitag, 17.07.2015
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