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Gemeinderat (I): Verwaltungsgemeinschaft Hardheim-Walldürn plant Windräder nur 950 Meter südwestlich von Steinfurt

Massive Beeinträchtigung befürchtet

Von unserem Mitarbeiter Hans-Peter Wagner

Dass die Verwaltungsgemeinschaft Hardheim-Walldürn Windräder in einem Abstand von nur 950 Metern von Steinfurt entfernt bauen will, kommt bei Stadt und Gemeinderat Külsheim nicht so gut an.

© dpa

Külsheim. Bei der Sitzung des Külsheimer Gemeinderats am Montag verfolgten sieben Bürger die Debatten. Die Beschlussvorschläge wurden allesamt einstimmig angenommen.

Zur Wahl der Schöffinnen und Schöffen für die Geschäftsjahre 2014 bis 2018 erklärte Karl-Heinz Düll von der Stadtverwaltung, die Stadt sei aufgefordert, eine Vorschlagsliste zu erstellen. Dort seien drei Personen aufzunehmen. Zwischenzeitlich seien vier Personen zur Aufnahme in die Vorschlagsliste genannt worden, was eine geheime Wahl innerhalb des Gemeinderates nötig mache. Das Gremium gab Alfred Bauch, Gabriele Becker (beide Külsheim) und Volker Müssig (Steinbach) die erforderliche Mehrheit.

Külsheim wird gehört

Bürgermeister Thomas Schregl-mann meinte zur Teilfortschreibung von Flächennutzungsplänen hin-sichtlich der Ausweisung von Konzentrationsflächen für Windkraft, nun werde Külsheim als Nachbar des Gemeindeverwaltungsverbandes (GVV) Hardheim-Walldürn gehört.

Irene Trabold vom Bauamt erklärte, die größte Konzentrationszone auf den Gemarkungen Hardheim, Höpfingen und Walldürn grenze mit einer Lage von 950 Metern in südwestlicher Richtcung am dichtesten an Steinfurt. Sie be-nannte die von dem GVV in dessen Kriterienkatalog vorgesehenen Siedlungsabstände und betonte, Külsheim habe in seinem Vorentwurf des Flächennutzungsplanes größere Abstandsflächen vorgesehen.

Sie erläuterte, in der genannten Konzentrationszone könnten 15 bis 18 Windräder gebaut werden und diese würden genau in der Hauptwindrichtung Südwest zu Steinfurt stehen. Aufgrund der Lage der Konzentrationszone und der Nähe zur Wohnbebauung in Steinfurt, stelle dies eine massive Beeinträchtigung für die Wohnbevölkerung in Steinfurts dar und sollte nicht hingenommen werden. Die Stadträte Otto Bundschuh, Heiko Wolpert, Kurt Trefs und Clemens Haag schlugen mit ihren Wortbeiträgen in die gleiche Kerbe.

Laufendes Verfahren

Elke Wenz wollte wissen, wie wahrscheinlich es sei, auf der genannten Stelle Windräder errichten zu können. Schreglmann verwies darauf, dies sei ein laufendes Verfahren mit unklarem Ausgang. Das Gremium beschloss einstimmig, Bedenken aus den dargelegten Gründen zu erheben.

In einem weiteren Tagesordnungspunkt ging es um die Sanierung des Gemeindezentrums Eiersheim. Der Bürgermeister erläuterte, es sei vorgesehen, das Eingangselement sowie die Fenster im Trep-penhausbereich zu erneuern. Diese stammten noch von der Erbauung aus den 1960er Jahren und gehörten dringend ausgetauscht.

Handlungsbedarf

Bernd Greß vom Bauamt erklärte, es seien zwei Vergaben vorgesehen, weil es verschiedene Rahmenprofile gebe. Bei beiden Vergaben kam die Firma Schwend aus Wertheim als günstigster Bieter zum Zuge. Bruno Mohr begrüßte die Maßnahmen grundsätzlich, verwies aber gleichzeitig auf Handlungsbedarf im oberen Stockwerk, wo er an den alten Fenstern Unfallgefahr sehe. Der Gemeinderat vergab die Arbeiten zur Lieferung und Montage des Eingangselementes für brutto knapp 11 600 Euro und die Arbeiten zur Lieferung und Montage der Fensterelemente im Treppenhaus für gut 15 000 Euro.

© Fränkische Nachrichten, Mittwoch, 12.06.2013
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