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Frankfurt. Viele Filzstifte enthalten laut einer Untersuchung der Zeitschrift "Öko-Test" problematische Inhaltsstoffe. Von 20 getesteten Filzschreiber-Sets bekamen sechs die Note "ausreichend" oder schlechter. Bei der Wahl von Filzstiften sollten Eltern auf die Herkunft achten. Die laut Anbieter in Europa hergestellten Fasermaler seien alle "befriedigend" oder besser, berichtet die Zeitschrift (Ausgabe 5/2010).
In vier Stiften steckte Cadmium oder Blei in der Ummantelung. Das sei problematisch, da Kinder Filzstifte in den Mund nehmen und auf ihnen herumknabbern. Dabei bestehe die Gefahr, dass sie die giftigen Stoffe aufnehmen. Zwölf Marken enthielten halogenorganische Verbindungen. Viele Vertreter dieser Stoffgruppe gelten "Öko-Test" zufolge als allergieauslösend. Fast alle reicherten sich in der Umwelt an.
Folienschreiber mit Aufschriften wie "permanent", "Allesmarker" oder "Whiteboard-Stifte" seien generell für Kinderhände tabu, rät "Öko-Test". Denn sie enthielten schnell verdunstende organische Lösungsmittel. tmn
04. Mai 2010
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