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Weinheim. Frauen neigen zu einem verklärten Blick auf ihre Beziehung. Sie haben vor allem zu Beginn der Partnerschaft eine rosarote Brille auf, während Männer diese nüchterner sehen. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie von Psychologen der Northwestern University und der Miami University in den USA. Die Forscher befragten Paare vor und einige Zeit nach ihrer Hochzeit, wie sie sich den idealen Partner, die ideale Beziehung und das ideale Verhalten bei Konflikten vorstellen. Die Frauen hatten deutlich romantischere Vorstellungen als die Männer.
Allerdings sei auch bei den Frauen die Verklärung schnell Pragmatismus gewichen. Bereis ein Jahr nach der Ehe sei von den meisten Idealen nicht mehr viel übrig gewesen, erläutern die Forscher in der Zeitschrift "Psychologie heute" (April 2010). Statt alles gemeinsam zu machen, gingen die Paare immer öfter getrennte Wege. Das müsse die Beziehung nicht belasten. Gefährlich werde es, wenn man sich so auseinanderlebt, dass man keine Übereinstimmung mehr findet. tmn
06. April 2010
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