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Erziehung: Machtkämpfe bei Tisch vermeiden
Weimar. Eltern sollten beim Essen Machtkämpfe mit ihren Kindern vermeiden. "Falsch ist es, mit Naschereien zu handeln, damit ein Kind zum Beispiel mehr Spinat isst", warnt Monika Niehaus vom Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte. Auf diese Weise förderten Eltern keinen gesunden Essensstil. Das Kind bekomme den Eindruck, dass Süßigkeiten wertvoller sind als das, was es zu den Mahlzeiten gibt.
Niehaus rät Eltern, beim Essen mit gutem Beispiel voranzugehen. Denn dann probiere ein Kind eher mal Obst und Gemüse. Auch gesunde Mahlzeiten mit Gleichaltrigen fördern den "Nachahmungstrieb". Wichtig sei außerdem, dass Eltern ihren Kindern einen angemessenen Freiraum geben. Dazu sollten sie sie zwischen gesundem Essen wählen lassen und ihnen erlauben, auch mal das Essen zu verweigern. "Dadurch können Kinder ein gesundes Hunger- und Sättigungsgefühl entwickeln", erklärt Niehaus. Gibt es feste Zeiten für Mahlzeiten, so lernen Kinder bis zur nächsten Essenszeit abzuwarten und nicht ständig etwas in sich "hineinzustopfen". tmn
12. Januar 2010
Geschwisterwagen, bei denen die Sitze nebeneinander angeordnet sind, lassen sich meistens leichter lenken.
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