» Startseite > Ratgeber > Familie & Erziehung > Artikelseite
Greifswald. Weniger als ein Prozent der erwachsenen Deutschen haben ein kariesfreies Gebiss. Das geht aus dem aktuellen Situationsbericht "Mundgesundheit" hervor, den Zahnmediziner des Universitätsklinikums Greifswald für das Robert-Koch-Institut erstellt haben. Aktuelle Studien belegten jedoch, dass drei Viertel aller Deutschen ihre Zähne gut pflegten und auch regelmäßig vom Zahnarzt kontrollieren ließen. Störungen der Mundgesundheit hätten häufig mehrere Ursachen, sagte Thomas Kocher vom Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde in Greifswald.
"Die Lebensweise ist ausschlaggebend dafür, dass ein Teil der Zähne, oftmals schon im Kindesalter, geschädigt wird." Bei Erwachsenen und Senioren wurde 2005 erstmals eine rückläufige Verbreitung von Karies und Zahnverlust verzeichnet. Vor allem bei Kindern und Jugendlichen zeigten sich Verbesserungen in der Zahngesundheit. Dazu habe der Einsatz von Fluoriden beigetragen. Die Forscher registrieren jedoch eine "Polarisation der "Kariesbetroffenheit". Danach hat eine kleine Gruppe der Erkrankten einen Großteil der kariösen Zähne. tmn
22. September 2009
Adresse der Seite: http://www.fnweb.de/ratgeber/familie_und_erziehung/20090922_srv0000004785097.html