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Eltern sollten im Sommerurlaub unbedingt darauf achten, dass ihre Kinder keinen Sonnenbrand bekommen. Für den Fall der Fälle gehört aber eine Cortisoncreme in die Reiseapotheke. Bekommt ein Kind trotz aller Vorsichtsmaßnahmen einen Sonnenbrand, sollten die Eltern die Haut damit eincremen, rät Hautarzt Dietrich Abeck, der an der Technischen Universität München lehrt.
Hat sich das Kind in der Sonne verbrannt, helfen außerdem kühlende Umschläge. Alternativ können die Eltern ein T-Shirt oder eine lange Unterhose anfeuchten und ihrem Nachwuchs anziehen. "Die Nässe kühlt angenehm", sagt Abeck.
Mit einem Sonnenbrand muss das Kind nicht zwangsläufig im Haus oder im Schatten bleiben. "Mit Sonnenmilch darf es auch in die Sonne", erklärt Dietrich Abeck. Im Mittelmeerraum reiche Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 30 aus. Eltern sollten ihr Kind am besten zweimal damit eincremen und das mehrmals täglich wiederholen. "So schöpfen sie die Schutzwirkung der Sonnencreme aus", erklärt Abeck. Beim normalen dünnen Eincremen sei das nicht der Fall. Statt des erwarteten Lichtschutzfaktors 30 gebe es dann möglicherweise nur die Wirkung eines Lichtschutzfaktors 10.
Der Grund: Zur Bestimmung des auf der Verpackung angegebenen Lichtschutzfaktors werde im Labor einheitlich eine Menge von zwei Milligramm Sonnenschutzmittel pro Quadratzentimeter Hautfläche vorgegeben, so Abeck. Der Verbraucher trage allerdings üblicherweise geringere Mengen auf.
Schutz bietet Kleidung, die idealerweise "locker, leicht, langärmelig" ist, sagt der Dermatologe. Allerdings sollten Eltern daran denken, dass sich die Schutzwirkung normaler Kleidung verändert, sobald sie nass wird. Geht das Kind mit T-Shirt schwimmen, hält der Stoff die UV-Strahlen in geringerem Maß ab. Eine Alternative sei UV-Schutzkleidung. "Da verändert sich die Schutzwirkung durch Nässe nicht." tmn
28. Juli 2009
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