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Umfrage: Lebensjahre spielen untergeordnete Rolle

Positiv ins Alter

Allensbach/Stuttgart. Von welchem Punkt an ein Mensch alt ist, hat nur wenig mit den Lebensjahren zu tun. Dieser Ansicht sind mehr als zwei Drittel der Deutschen, wie eine repräsentative Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach ergab. Für sie sind Menschen alt, wenn Beeinträchtigungen auftreten. Lediglich 31 Prozent sagten, jemand sei alt, wenn er ein bestimmtes Alter erreicht hat - im Durchschnitt werden 68 Jahre angegeben. Für die Studie wurden 1773 Personen befragt.

Die Vorstellung, im Alter sei der schönste und wichtigste Teil des Lebens vorbei, und man gehöre zum alten Eisen, nimmt immer mehr ab: Waren 1994 noch 15 Prozent dieser Meinung, teilten sie im vergangenen Jahr nur noch acht Prozent. Dagegen erklärten 63 Prozent, die meisten Älteren seien noch sehr aktiv.

Angst vor dem Alter haben lediglich 19 Prozent. Allerdings nimmt der Anteil mit den eigenen Lebensjahren zu. So erklärten 26 Prozent der Befragten aus der Altersgruppe 60 Plus, Angst vor dem Älterwerden zu haben. Gleichzeitig sind die Altersgruppen der 60- bis 69- und der 70- bis 79-Jährigen überdurchschnittlich zufrieden mit dem eigenen Leben. Danach befragt, welche Eigenschaften auf Alte besonders zutreffen, sagten 73 Prozent der Bevölkerung, dass Ältere feste Gewohnheiten haben und bei ihnen alles seinen gewohnten Gang geht. 69 Prozent halten sie oft für körperlich und geistig sehr fit. tmn

30. Juni 2009

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