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Berlin. Beim Kauf eines Schulranzens sollten Eltern besonders darauf achten, dass die Modelle gut sichtbar sind. Das empfiehlt die Stiftung Warentest in Berlin, die zwölf Ranzen getestet hat. Gut auszusehen und in der Handhabung praktisch zu sein, reicht aus Sicht der Experten nicht aus: Zwei Ranzen, die keine fluoreszierende Signalflächen haben, bekamen von ihnen die Note "mangelhaft". Für neun Ranzen gab es dagegen das Gesamturteil "gut".
Laut Schulranzennorm DIN 58124 sollten Grundschüler mit Taschen unterwegs sein, deren Fläche zu mindestens zehn Prozent das Scheinwerferlicht von Autos zurückstrahlt und zu mindestens 20 Prozent aus orangeroten oder gelben Leuchtflächen besteht. Während Reflexstreifen "meist selbstverständlich" sind, wird an den fluoreszierenden Signalflächen oft gespart. Besser als bei einem Test vor drei Jahren fiel dagegen die Schadstoffbilanz aus: Stiftung Warentest fand in den Griffen keine Weichmacher mehr.
Für einen mit "gut" bewerteten Schulranzen müssen Eltern mindestens 109 Euro auf den Ladentisch legen. Wichtig sei, die Kinder den Ranzen im Geschäft ausprobieren zu lassen. Die Gurte sollten mindestens vier Zentimeter breit und gut gepolstert sein, raten die Experten. Auch auf Außentaschen, die groß genug für Brotdosen und Trinkflaschen sind, sollte geachtet werden. tmn
07. April 2009
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