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Berlin/Königswinter. Wenn ein Angehöriger stirbt, soll alles ganz schnell gehen - und tatsächlich muss das Begräbnis zügig organisiert werden. Dabei ist allein die Trauer für viele schon zu viel. Sie wenden sich dann meist an den erstbesten Bestatter, ohne sich vorher gründlich zu informieren. Doch das ist ein Fehler, der unter Umständen sehr teuer werden kann.
"Bestatter verkaufen durchweg mehr, als der Kunde überhaupt will", lautet das Fazit von Falk Murko von der Stiftung Warentest in Berlin. Denn auch, wenn es um eine emotional schwierige Situation geht: "Man darf sich nicht scheuen, Dienstleistungen zu vergleichen - und zwar nicht erst im Todesfall, sondern vorsorgend." Denn nur gut informierte Angehörige bekommen seiner Einschätzung nach auch häufig günstigere Angebote vorgelegt.
Die Stiftung Warentest wandte sich für eine neue Untersuchung mit vergleichbaren Anfragen in einer Stichprobe an sechs Bestattungsunternehmen. Viele Bestatter würden zunächst ihr Standardangebot unterbreiten, so das Ergebnis. "Aber es gibt oft billigere." Murko rät deswegen, immer ausdrücklich nach preisgünstigeren Särgen, Grabsteinen oder Urnen zu fragen: "Man staunt, dass der Bestatter dann plötzlich doch noch ein billigeres Angebot hat." tmn
25. November 2008
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