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Wirtschaft

Kommunikation: Mit Call-by-Call-Vorwahlen telefonieren Telekom-Kunden günstiger / Doch wer sich vertippt, zahlt drauf

Vorsicht vor Zahlendrehern

Von unserem Redaktionsmitglied Deborah Löffler

Mannheim. Zahlreiche Anbieter von Call-by-Call-Diensten werben mit günstigen Vorwahlen, die unter Vieltelefonierern gerade bei Ferngesprächen sehr beliebt sind. Doch dabei wird oft die Unachtsamkeit der Kunden ausgenutzt. Zahlendreher oder eine Null mehr oder weniger spülen den Sparvorwahl-Betreibern Geld in die Kassen. Weil die gesetzlichen Regelungen nicht ausreichend greifen, werden Verbraucher getäuscht.

 

Datenschutz: Anbieter von Apps können auch vermeintliche Forderungen über die Telefonrechnungen eintreiben

Sorgen um Sicherheit von Smartphones

Von unserem Korrespondenten Wolfgang Mulke

Berlin. Bankgeschäfte mit Handy oder Smartphone sind nicht sonderlich sicher. "Derzeit würde ich nicht vom Smartphone aus Internetbanking praktizieren", warnte Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner bei einer Tagung zum Thema Internetsicherheit. Selbst der Chef des Branchenverbands Bitkom, Dieter Kempf, macht nach eigenen Angaben unterwegs allenfalls mit geringen Summen Geldtransfers, wie er bei der Tagung einräumte.

 

Lebensmittel: Handel mit Umsatzplus von zehn Prozent

Bio wieder gefragt

Frankfurt. Die Verbraucher in Deutschland greifen im Lebensmittelhandel wieder häufiger zu Bioprodukten: Nach einer Delle im Jahr zuvor kletterte der Umsatz in Lebensmittelhandel und Drogeriemärkten 2011 um 9,9 Prozent auf rund 2,5 Milliarden Euro, wie aus einer Studie des Konsumforschungsunternehmens Nielsen hervorgeht. Demnach übertraf das Wachstum bei Bio das Plus bei konventionellen Produkten (3,6 Prozent) um Längen.

 

Sammelkarten: Das US-Unternehmen Topps macht Millionen-Umsätze mit Star-Wars-Lizenz / Grundschüler als Zielgruppe

Tauschbörse auf dem Schulhof

Von unserem Redaktionsmitglied Bettina Eschbacher

Mannheim. Er schaut ein bisschen grimmig, trägt einen braunen Mantel und hält ein leuchtend blaues Laserschwert. Sein Name ist Anakin Skywalker und wer ihn besitzt, hat derzeit gute Karten - im wahrsten Sinne des Wortes. Denn die Figur aus einer computeranimierten Fernsehserie zählt zur begehrten Währung auf Pausenhöfen und in Kinderzimmern. Sie findet sich auf bunten Kärtchen, die vor allem unter Jungs im Grundschulalter eine ungebremste Sammelleidenschaft entfacht haben.

 

Bergbau: Glencore und Xstrata planen Zusammenschluss

Mega-Fusion im Sektor für Rohstoffe

Baar/London. Der weltgrößte Rohstoffhändler Glencore und das Bergbau-Unternehmen Xstrata wollen zu einem Mega-Konzern fusionieren. Durch einen "Zusammenschluss unter Gleichen" soll eine Gesellschaft mit einem Jahresumsatz von fast 210 Milliarden Dollar entstehen. Gemeinsam würden Glencore und der britisch-schweizerische Konzern Xstrata die gesamte Kette der Wertschöpfung - von der Förderung über den Transport bis zum Verkauf von Bodenschätzen - unter einem Dach vereinen.

 

Geldanlage: Wenig Vertrauen in Lösung der Schuldenkrise

Anlegerfluchtaus Fonds

Frankfurt. Verunsicherte Privatanleger haben im vergangenen Jahr Milliarden aus Fonds abgezogen. Aus Publikumsfonds - unter anderem Renten- und Aktienfonds - flossen unter dem Strich 16,6 Milliarden Euro ab, wie der Bundesverband Investment und Asset Management (BVI) mitteilte. Mit einer schnellen Trendwende rechnet die Branche nicht: "Der Januar war insgesamt wieder negativ", sagte BVI-Präsident Thomas Neiße.

 

Grüne Gentechnik: Kooperation mit Uni-Institut in Gent

BASF forscht in Belgien

ludwigshafen. Die BASF und das belgische VIB Department for Plant Systems Biology der Universität Gent haben eine Kooperationsvereinbarung im Bereich Pflanzenbiotechnologie (Grüne Gentechnik) geschlossen. Sie wollen eine neue Technologie zur Identifizierung von ertragsteigernden Pflanzen-Genen und Gen-Netzwerken entwickeln. Ziel ist nach BASF-Angaben unter anderem herauszufinden, wie Pflanzen unter verschiedenen Bedingungen wie trockenen Böden oder wenig Regen wachsen.

 

Energie: Politische Unsicherheiten in Ländern wie Libyen oder Ägypten erschweren die Planung / Neue Techniken stoßen auf Kritik von Umweltschützern

Konzerne sorgen sich um künftige Ölgewinnung

London. Während die Gewinne dank des hohen Weltmarktpreises bei den großen Ölkonzernen des Westens sprudeln wie selten zuvor, setzt sich in den Unternehmenszentralen gleichzeitig eine ernüchterndere Erkenntnis durch: Es wird schwieriger, an die vorhandenen, wirtschaftlich leicht zu erschließenden Ölquellen zu kommen - aus technischen, aber auch aus politischen Gründen.

 

Dax weiterhin mit Problemen

frankfurt. Der deutsche Aktienmarkt hat gestern wegen anhaltender Sorgen über eine Lösung der griechischen Schuldenprobleme mit Verlusten geschlossen. Der Dax verlor 0,16 Prozent auf 6754,20 Punkte, der TecDax 0,76 Prozent auf 763,75 Punkte. Der EuroStoxx 50 stieg um 0,25 Prozent auf 2514,12 Punkte. Der Nikkei verlor 11,68 und fiel auf 8917,52 Punkte. Am Rentenmarkt sank die durchschnittliche Rendite börsennotierter Bundeswertpapiere auf 1,53 (Vortag: 1,54) Prozent.

 

Software: Datenklau-Prozess muss neu aufgerollt werden / US-Anwälte: "Hatten keine Wahl" / Keine neuen Rückstellungen gebildet

Oracle gibt im Streit mit SAP keine Ruhe

Von unserem Redaktionsmitglied Matthias Kros

Walldorf. Der jahrelange Rechtsstreit mit dem Konkurrenten Oracle um angeblichen Datendiebstahl ist für die Walldorfer SAP noch nicht ausgestanden. Der US-Konzern will die von einem Gericht in Kalifornien zugebilligte Schadenersatzzahlung von 272 Millionen Dollar nicht akzeptieren und ein neues Gerichtsverfahren anstrengen. Das kündigten die Anwälte von SAPs Erzrivalen am Montagabend (Ortszeit) in einem Schreiben an das zuständige Gericht im kalifornischen Oakland an.


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