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20 Jahre Maastrichter Vertrag: Im Dreiländereck profitieren alle vom Euro / Peter Harkema, Direktor des Château Neercanne, erzählt von seinen (kulinarischen) Erinnerungen an den Gipfel
Von unserem Redaktionsmitglied Walter Serif
Früher war Maastricht "nur" die Hauptstadt der niederländischen Provinz Limburg. Inzwischen kennt jeder in der Welt die Geburtsstätte des Euro. Vor genau 20 Jahren legten die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Gemeinschaft dort die Basis für die gemeinsame Währung.
Nach zähem Ringen hatten die damals zwölf Mitglieder der Europäischen Gemeinschaft im Dezember 1991 beim Gipfeltreffen im niederländischen Maastricht den Vertrag über die Europäische Union beschlossen. Er wurde am 7. Februar 1992 ebenfalls in Maastricht vom Europäischen Rat unterzeichnet. Schon kurz darauf bürgerte sich allgemein die Bezeichnung "Maastrichter Vertrag" ein. Er trat am 1. November 1993 in Kraft und erweiterte die Römischen Verträge (1957).
Der Maastrichter Vertrag war die Basis für die Einführung des Euro. Vor allem in Deutschland hatte es darüber einen erbitterten Streit gegeben. Bundesbankchef Karl Otto Pöhl stand dem Euro kritisch gegenüber und vertrat die "Krönungstheorie". Demnach sollte die gemeinsame Währung die Bildung einer Wirtschafts- und Währungsunion abschließen und nicht erst einleiten. Am Ende setzte sich der damalige Kanzler Helmut Kohl durch.
Jubiläum: Elizabeth II. wurde am 6. Februar 1952 Königin / Ihr tadelloser Lebenslauf hat sie längst zum Symbol britischer Kontinuität gemacht
Von unserer Korrespondentin Jasmin Fischer
Bitte nicht wundern, wenn jetzt das Rampenlicht über den jungen Windsor- Royals gedimmt wird. Ab sofort darf der einzig wahre Star im Palast funkeln: Queen Elizabeth II. feiert ab nächster Woche ihr 60. Jahr auf dem Thron. Über ihre Lieblingsmomente als Oberhaupt zwischen altem Empire und eigenwilliger Familie verliert die 85-Jährige zwar kein Wort, doch die Partyplanung verrät, wofür ihr Herz schlägt.
Thailand: Dienstältester Monarch der Welt ist mit 65 Amtsjahren König Bhumibol von Thailand (84).
Die Queen arbeitet viel. Täglich nimmt sie sich noch heute drei Stunden Zeit, um die "Red Boxes" - die Aktenkoffer mit Regierungsunterlagen der Downing Street - durchzuarbeiten, wie der BBC-Journalist Andrew Marr in seinem Buch "The Diamond Queen" festhält. Außerdem lässt sich die Monarchin jede Woche einmal vom Premierminister bei einem Vier-Augen-Termin über die aktuelle Lage unterrichten - und sie soll nie unvorbereitet sein, wenn der Regierungschef kommt.
Das waren noch Zeiten, als wir abends die Hände gefaltet und dann in großer Selbstverständlichkeit gebetet haben: "Lieber Gott, bitte lass morgen die Sonne scheinen!" Weil wir uns so auf das Radfahren gefreut haben oder auf den Ausflug an den Baggersee oder auf das Grillen im Garten mit Oma und Opa oder auf den Kindergeburtstag oder weil wir einfach nicht wollten, dass der Hase nass wird und womöglich friert.
Interview: Otmar D. Wiestler, Leiter des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg, ist zuversichtlich, dass die schwere Erkrankung in Zukunft weiter an Schrecken verlieren wird
Von unserem Redaktionsmitglied Madeleine Bierlein
Im Kampf gegen Krebs bringt die Forschung immer neue Therapien hervor. Otmar D. Wiestler, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Krebsforschungszentrums, spricht im Interview mit unserer Zeitung über Ängste, neue Behandlungsansätze und Vorsorge.
Der Weltkrebstag, der jedes Jahr am 4. Februar stattfindet, will Vorbeugung, Erforschung und Behandlung von Krebserkrankungen ins öffentliche Bewusstsein rücken.
Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg widmet sich als größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland und Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft deutscher Forschungszentren laut seiner Satzung ganz der Aufgabe, Krebsforschung zu betreiben.
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