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Ernährung: Kochmobil reist zur Aufklärung durch die Karlsruher Region

Slow Food in Schulen

Von dpa-Korrespondentin Janina Beuscher

Karlsruhe. Viele Kinder ernähren sich schlecht, weil sie zu wenig über Essen wissen. Das wollen die Mitglieder der Bewegung Slow Food ändern. In einem "Slow Mobil" kochen sie mit Schülern. "Meine Mama macht das manchmal in den Salat", sagt Vanessa und zieht die Linie einer Rübe nach. Emma malt einen Kürbis leuchtend orange an und erzählt: "Mein Papa isst das auf dem Brot."

Die beiden Mädchen und ihre Freunde der Jugendkunstschule Karlsruhe malen fleißig Fisch, Wurst und Kochtopf an das weiße "Slow Mobil". Der Küchenwagen soll am Montag offiziell seine Arbeit aufnehmen. Bevor er die Schulen der Region anfährt, präsentiert er sich vom 11. bis 14. April auf der Messe "Slow Food" in Stuttgart.

Damit die Kinder wissen, was sie da malen, haben sie das Gemüse zuvor gekostet. "Das ist Teil des Slow-Food-Gedankens", sagt Cornelia Hübner, Schatzmeisterin des Vereins Junior Slow Karlsruhe, der sich vor einem Jahr gegründet hat. Die Idee mit dem Mobil ist nicht neu: Solche Wagen fahren bereits in München und Frankfurt. "Darin können acht Schüler im Alter von fünf bis neun Jahren unter Anleitung von zwei Erwachsenen Essen zubereiten", erklärt Hübner.

Aufklärung als Ziel

Das Konzept ist für sie weit mehr als nur "einfaches Kochen mit Kindern". Es geht um Aufklärung. Auf dem Speiseplan stehen gesunde, einfache und schmackhafte Gerichte aus saisonalen Produkten der Region. Für die Zubereitung sind drei bis vier Stunden angesetzt. Die Bewegung Slow Food - die sich den Namen als Gegenpol zu Fast Food gab - legt großen Wert auf die Jugendarbeit. Vor allem für Kinder bietet sie Sensorik-Veranstaltungen an, bei denen die Sinne für Nahrungsmittel sensibilisiert werden. "Viele Sinneseindrücke werden im hektischen Alltag oft nicht wahrgenommen", erzählt die Lebensmittelchemikerin Cornelia Ptach, Mitglied der Kinderkommission von Slow Food Deutschland.

Bei ihren Verkostungen verbindet sie den Teilnehmern die Augen und legt ihnen zum Beispiel ein Marzipan-Gebäck vor. Die Kinder oder auch Erwachsene müssen es erst erfühlen und daran riechen, bevor sie es essen.

© Mannheimer Morgen, Freitag, 05.04.2013
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