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Jazz in der Aula: „Al Cat & The Roaring Tigers“ gastierten mit spezieller Filmmusik in Lauda

Ein abwechslungsreiches Loblied auf Humphrey Bogart

Von unserem Mitarbeiter Jérôme Umminger

Rebecca-Madeleine Katz im Duett mit ihrem Vater Alexander.

© Umminger

Gespannt warten die Gäste am Freitagabend in der Aula des Martin-Schleyer-Gymnasiums auf die Swing-Band "Al Cat & The Roaring Tigers". Pünktlich um 20 Uhr betritt die neunköpfige Formation den Saal. Die Musiker präsentieren sich zunächst allesamt mit Trenchcoat und Hut. Doch nicht etwa, weil ihnen kalt ist.

40 Jahre "Jazz in der Aula"

Zum 40-jährigen Bestehen der Reihe Jazz in der Aula, die von der Stadt und dem Kunstkreis Lauda-Königshofen gemeinsam präsentiert wird, haben "Al Cat & The Roaring Tigers" ein Special mit Filmmusik aus Humphrey-Bogart-Filmen zusammengestellt. Der hatte dem Trenchcoat einst mit dem Film Casablanca zu größerer Beliebtheit verholfen.

"Al Cat & The Roaring Tigers stehen für Swing der vierziger und jazzigem Rock'n'Roll der fünfziger Jahre", stimmt Arrangeur und Posaunist Alexander Katz die Jazzfreunde in der Aula auf das folgende, über zweistündige Konzert ein. "Doch was hat Humphrey Bogart mit Jazz zu tun", fragt er rhetorisch, um die Antwort darauf gleich selbst zu geben: "Nichts, absolut nichts. Doch die Musik in seinen Filmen: wow!"

In manchen Filmen, berichtet Katz, musste er ganz genau hinhören, um überhaupt irgendwo ein Stückchen Musik heraushören zu können. Andere Filme sind dagegen "voller Musik".

Und so konzentrieren sich die Soundtracks des Abends vor allem auf Stücke aus Filmen wie "Sabrina", "Die Spur des Falken" und natürlich "Casablanca".

Gehörige Portion Humor

Die präsentieren Alexander Katz und Band mit jeder Menge Hintergrundinformationen, Filmtipps und einer gehörigen Portion Humor. Das erste Mal habe er Anfang der achtziger Jahre bei Jazz in der Aula gespielt, berichtet Katz. Über 900 Leute hätten sich damals in den Saal gepresst. "Ihr seid übrig geblieben", sagt er mit einem Augenzwinkern und sorgt damit für Lacher bei den weit weniger als 900 Gästen. Musikalisch präsentieren Katz und Band eine eher ruhige Musikauswahl mit langsamem und mittlerem Tempo. Dazu zählen etwa die Titel "La vie en rose" sowie "I've got a crush on you" aus dem Film "Sabrina", "Sentimental moments" aus dem Streifen "Wir sind keine Engel" und "As time goes by" aus dem Film-Klassiker "Casablanca".

Fetzige Kontrastpunkte

Immer wieder setzen Katz und seine durch die Bank herausragenden Musiker mit jazzigen Rock'n'Roll-Nummern auch fetzige Kontrastpunkte. So etwa mit "Crazy Rhythm" aus Casablanca, "I can't believe that" aus "Die Caine war ihr Schicksal" und "Song 2" aus "Die Spur des Falken".

Neben Alexander Katz überzeugen vor allem Andy Lawrence (Gesang und Trompete) sowie die beiden Saxofonisten Alexander Bühl (Tenor) und Stefan Kaczynski (Alt) mit starken Soli.

Farbtupfer

Den Farbtupfer in der Band setzt die Tochter des Frontmanns, Rebecca-Madeleine Katz. Stimmgewaltig reißt sie die Zuschauer im Saal mit. Beispielsweise beim Titel "And her tears flowed like wine" aus dem Film "Tote schlafen fest". Damit beweist sie, ohne ihre Stimme wäre der Abend nur halb so schön gewesen.

© Fränkische Nachrichten, Dienstag, 21.03.2017
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