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Wissenschaftler aus Europa planen eine Simulation - mit ihr soll aus dem Verhalten der Weltbevölkerung auf die Zukunft der Menschen geschlossen werden können. VON BORIS HÄNSSLER
MEDIZIN: US-Forscher rekonstruieren bei Hirnmessungen Wörter, die Studienteilnehmer kurz zuvor gehört hatten. Das könnte die Therapie von Schlaganfallpatienten verbessern helfen.
US-Forscher haben Hirnströme von Patienten "hörbar" gemacht. Sie analysierten die Aktivität des Gehirns in einer bestimmten Region, während die Studienteilnehmer Stimmen lauschten. Die Daten wurden in ein Computermodell eingespeist.
Seit acht Jahren verfolgen Wissenschaftler an der Universität Odense in Dänemark den Alterungsprozess von Zwillingen, die alle älter als 70 sind. Von Andrea Tebart
Psychologie: Wissenschaftler aus den USA zeigen, dass die politische Einstellung eines Menschen auch von biologischen Merkmalen abhängt. Einer älteren Studie zufolge haben konservativ eingestellte Menschen sogar ein größeres Angstzentrum.
Die politischen Ansichten eines Menschen sind zumindest teilweise biologisch begründet. Zu diesem Schluss kommen US-Forscher nach Experimenten mit liberal und konservativ eingestellten Männern und Frauen. Konservative widmeten sich von Natur aus eher negativen Aspekten, schreiben die Forscher im Journal "Philosophical Transactions of the Royal Society B". Liberale konzentrierten sich dagegen stärker auf Positives.
Astronomen suchen seit geraumer Zeit nach einer Art zweiter Erde außerhalb unseres Sonnensystems. Bloß: Wenn man sie fände, wie käme man dorthin? VON BORIS HÄNSSLER
Die Informationsgesellschaft verlangt von wissenschaftlicher Forschung immer rascher neue Fortschritte. Damit steigt auch die Bedeutung der Vermittlung dieser Erkenntnisse. Von Manfred Loimeier
Biologie: Europäische Wissenschaftler weisen nach, dass sich der Lebensraum vieler Tiere schneller nach Norden verschiebt, als diese mitwandern können.
Vögel und Schmetterlinge können offenbar mit dem Klimawandel nicht mithalten. In den vergangenen beiden Jahrzehnten habe sich der ideale Lebensraum der Tiere in Europa schneller nach Norden verschoben, als die Tiere mitwandern konnten, schreiben europäische Forscher im Fachmagazin "Nature Climate Change".
Für die Menschheit ist es nach Ansicht führender Wissenschaftler "fünf vor zwölf", wenn sie ihrem eigenen Untergang entgehen will. Das Wissenschaftsmagazin "Bulletin of Atomic Scientists" hat diese Woche seine legendäre "Weltuntergangsuhr" in New York um eine Minute vorgestellt. Die Chancen, einem Atomkrieg oder der Klimakatastrophe zu entgehen, seien gesunken. Zuletzt hatten die Wissenschaftler die Uhr vor zwei Jahren verstellt, damals um eine Minute zurück.
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