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Loveparade: Auch Wulff und Merkel nehmen an Trauerfeier teil
Duisburg. Zur Trauerfeier für die Opfer der Loveparade werden heute in Duisburg mehrere zehntausend Menschen erwartet. Die zentrale Gedenkfeier wird als ökumenischer Gottesdienst in der Salvatorkirche in der Duisburger Innenstadt ausgerichtet. Die Kirche ist weitgehend reserviert für Angehörige, Verletzte und Rettungskräfte. Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) wird Worte des Gedenkens sprechen.
Vergewaltigungsvorwurf: Prozess beginnt wie geplant am 6. September / Fernsehinterview
Mannheim. Nach mehr als vier Monaten Untersuchungshaft in Mannheim geht Jörg Kachelmann in die Offensive: Erstmals seit seiner Entlassung aus der Justizvollzugsanstalt äußerte er sich. "Aufgrund meines Wissens, dass ich unschuldig bin, habe ich keinen Grund, mich von irgendetwas fernzuhalten, oder wegzulaufen", sagte der 52-Jährige gestern im Fernsehen in einem ersten Interview nach seiner Entlassung aus der Untersuchungshaft.
Naturkatastrophe: Viele Tote nach Hitze und Trockenheit
Moskau. Großfeuer fressen sich schier unaufhaltsam in Russland durch ausgedörrte Regionen. Ganze Dörfer fallen den Flammen zum Opfer, Krankenhäuser werden Hals über Kopf geräumt. Mindestens 35 Menschen starben bereits bei den Waldbränden oder bei orkanartigen Winden. Dutzende weitere Menschen wurden verletzt. Tausende verloren ihre Wohnungen.
Justiz: Strafrechtler zur OLG-Entscheidung / Medienexperte: Kachelmanns Karriere beschädigt
Von unserem Redaktionsmitglied Stefan Proetel
Berlin. Während andere Experten die Entscheidung des OLG Karlsruhe als "deutliches Signal" zugunsten Jörg Kachelmanns werten, sieht Professor Martin Heger die Situation neutraler: "Die Entscheidung bedeutet für den Prozess gar nichts", sagte der Strafrechtler von der Humboldt-Universität Berlin gestern gegenüber unserer Zeitung. "Es besteht weiterhin die Möglichkeit, dass Herr Kachelmann verurteilt wird."
Todestag: Morgen vor einem Jahr starb der "King of Pop" an einer Medikamenten-Überdosis / Posthum verdient er mehr als zu Lebzeiten
Von unserem Korrespondenten Joachim Rogge
Washington. Er starb so hässlich, wie er lebte, bleich und ausgemergelt, berauscht von Drogen, während er von kleinen Jungs träumte. Seit Andrea Peyser diesen und andere, wenig schmeichelhafte Sätze in ihrer Kolumne "Freak der Woche" in der New York Post veröffentlichte, geht es hoch her in Jackos großer Trauergemeinde. Wer am Glorienschein des toten "King of Pop" kratzt, muss sich warm anziehen.
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