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Mexiko: Auf der Halbinsel Yucatan ist ein riesiges Badeparadies entstanden

Plantschen mit dem Nasenbär

Archiv-Artikel vom Samstag, den 31.12.2016

Von unserem Mitarbeiter Rasso Knoller

Für Sonnenanbeter und Badebegeisterte ist die mexikanische Halbinsel Yucatan ein wahres Paradies.

© Rasso Knoller

Mexikos reiche Geschichte lässt sich auf der Halbinsel Yucatan vor allem in den Ausgrabungen in Tulum erkennen - oder im Schnelldurchgang im Freizeitpark XCaret, wo man auch Nasenbären treffen kann.

Abheben am Strand von Mexiko.

Die Wellen schlagen sanft gegen den Strand, der Duft von Sonnencreme zieht herüber. Er stammt von braun gebrannten Körpern auf Sonnenliegen. Nasenbären spielen im Sand, ein Pelikan schwebt über der Szenerie und ein Kellner fragt nach dem Wunschgetränk. So sieht er aus, ein Wintertag in Mexiko.

"Einen Gin Tonic?", schlägt der Mann vor. Nein danke. Denn es steht Yoga auf dem Programm - das ist im Hotelpreis ebenso inbegriffen wie das Getränk. "All inclusive" heißt das verführerische Motto, mit dem die meisten Hotels an den Stränden in der Umgebung von Cancún, dem Nummer Eins Ferienort auf der Halbinsel Yucatán, ihre Gäste locken. Da schadet es nicht, wenn man zwischen Bier und Buffet eine kleine Sportsession einschiebt. Zumba, Aqua Fit, so sagt man Neudeutsch für Wassergymnastik, und weitere Fitnesskurse aller Art stehen auf dem Programm. Auf das Bewegungsangebot mit dem unschönen Namen "Boot Camp" wollen einige nicht verzichten, inklusive lautstarker Anweisungen des "Instructors".

Yucatán ist ein einziges riesiges Badeparadies. Ein Hotel reiht sich ans andere. Doch keine Angst, anders als in vielen Badeorten im Mittelmeerraum stehen die Anlagen hier nicht dicht an dicht - selbst in der "Zona Hotelera" wähnt man sich eher im Dschungel als am Ballermann.

Laut Pilar Bueso, der Verkaufschefin im Iberostar Grand Paraiso, ist gerade die Mischung aus "Food und Fitness" für die meisten Gäste der große Anziehungspunkt. Und wie aufs Stichwort beginnt Bueso vom kulinarischen Angebot des Hotels zu schwärmen. Von Nudeln bis Sushi, vom Steak bis zur Guacamole - die Auswahl ist riesig. Und wem das nicht reicht - kulinarisch hat Mexiko auch außerhalb der Hotelanlagen viel zu bieten.

Cancún und Playa del Carmen sind die großen Städte auf Yucatán, in der einen leben mehr als 600 000, in der anderen gut 200 000 Menschen. Beides sind junge Städte, seit den 1970er Jahren sind sie zusammen mit dem Tourismus gewachsen. Heimelige Altstädte sucht man dort vergebens, wer einkaufen will oder gut essen, wird aber mit leuchtenden Augen durch die Straßen schlendern. Besonders gut schmeckt es in der Puerto Cocina Urbana Playa del Carmen, einem mexikanischen Restaurant, das wie viele andere auch, in der großen Ausgehstraße, der 5ta Avenida liegt - oder wie man hier sagt, damit es die vielen amerikanischen Gäste verstehen, in der 5th Avenue.

Spannend geht es auch unter der Erde zu. Yucatán ist ein einziges Kalksteingebiet, das von einem gigantischen Höhlensystem durchzogen ist. In vielen dieser Höhlen kann man in klarstem Wasser unter Stalaktiten schwimmen - ein spektakuläres und ungewöhnliches Vergnügen. Auch den Ausflug nach Tulum lässt sich kaum ein Gast entgehen. Die Mayastadt aus dem 13. Jahrhundert ist nicht nur wegen ihrer Ausgrabungen sehenswert, sondern auch wegen der Lage. Sie thront nämlich direkt an der Steilküste unmittelbar über dem Meer, ihr zu Füßen einer der schönsten Strände der Region.

Eine Tagesreise ist man unterwegs, wenn man eine noch viel größere Ausgrabungsstätte der Maya besuchen will. Die Tempelanlage von Chichén Itzá gehört zu größten und bedeutendsten in Mexiko und steht seit 1988 auf der Weltkulturerbeliste der Unesco.

Einen Blick auf ganz Mexiko werfen und das an einem einzigen Tag - das geht nur im Freizeitpark XCaret. Der ist eine Mischung aus Zoo, Kulturmuseum und Abenteuerpark. Vom Nasenbär bis zum Flamingo und vom Mayatempel bis zur Missionskirche, alles, was Mexiko ausmacht, gibt es hier zu sehen. Sogar einen Friedhof mit den typischen grellbunt bemalten Grabmalen hat man hier für die Touristen nachgebaut.

Nicht entgehen lassen sollte man sich die allabendliche Show, in der im Schnelldurchlauf die Geschichte Mexikos nachgezeichnet wird. Der Fahrer, der den Gast am Abend ins Hotel zurückbringt, grinst und sagt: "Gut, dass du dir die Show angesehen hast, hier in Yucatán bist du nämlich gar nicht im richtigen Mexiko". Auf die Frage nach dem Warum, wird sein Grinsen noch breiter und er antwortet: "Bei uns gibt es keine Drogen und kaum Kriminalität."

© Fränkische Nachrichten, Samstag, 31.12.2016
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