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Auf den ersten Blick verspricht "Gegen jeden Zweifel" spannendes Kino: Nicht nur, weil eine der Hauptrollen von Oscar-Preisträger Michael Douglas gespielt wird. Regisseur Peter Hyams hatte für sein Remake von Fritz Langs Film Noir "Jenseits allen Zweifels" einen Klassiker als Vorlage. Dennoch wirkt die Neuauflage des dramatischen Thrillers um den Kampf zwischen Gut und Böse, zwischen Wahrheit und Lüge eher lustlos und uninspiriert heruntergedreht.
Im Mittelpunkt steht der junge und ehrgeizige Enthüllungsjournalist C.J. Nicholas (Jesse Metcalfe). Er ist überzeugt davon, dass der erfolgreiche Staatsanwalt Mark Hunter (Douglas) regelmäßig Beweise fälschen lässt, um mehr Fälle zu gewinnen und so seine Chancen auf den Posten des Gouverneurs zu erhöhen. Also denkt sich Nicholas einen riskanten Plan aus: Er manipuliert in einem Mordfall die Beweise so, dass er als Täter infrage kommt - die Beweise aber eigentlich nicht ausreichen würden. Daher muss Hunter nachhelfen, um Nicholas hinter Gitter zu bringen.
So beginnt ein gewagtes Katz-und-Maus-Spiel, bei dem Nicholas sein Leben riskiert. Er setzt auf seine Freundin Ella (Amber Tamblyn) - eine junge Staatsanwältin, die eigentlich für Hunter arbeitet. Erwartungsgemäß lässt sich der skrupellose Machtmensch nicht einfach aufs Glatteis führen, sondern schlägt unbarmherzig zurück. In die Rolle des Bösewichts passt Douglas eigentlich bestens hinein. Allerdings spielt er Hunter eher routiniert, so dass auch sein Part die Zuschauer nicht wirklich packt.
Ähnlich verhält es sich trotz einiger spannender Augenblicke auch mit der Inszenierung von Regisseur Hyams. Der Film wirkt wie ein durchschnittlicher Fernsehkrimi.
04. Februar 2010
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