» mehr
"Die anonymen Romantiker": In Jean-Pierre Améris' charmanter Wohlfühlkomödie glänzen die beiden Hauptdarsteller
Der süße Glücklichmacher aus der Kakaobohne hat von "Bittersüße Schokolade" bis "Chocolat" schon einige Filmemacher zu sinnlich-romantischen Komödien inspiriert - es muss ihn ja nicht gleich wie bei Bridget Jones zum Frühstück geben.
"Roller Girl": Gut gelaunter Film übers Erwachsenwerden
Baaaamm! Eine Gegnerin rammt Bliss (Ellen Page) mit Wucht gegen die Absperrung. Reglos bleibt das Mädchen am Boden liegen. Doch dann rappelt es sich langsam wieder hoch und rollt unter dem Jubel der Zuschauer auf wackeligen Beinen zurück zur Bank - man muss eben auch einstecken können. Das gilt nicht nur fürs Roller Derby, bei dem Bliss so einige Blessuren erleidet, sondern fürs Leben ganz allgemein.
"Der Stadtneurotiker": Erstmals hochaufgelöst
Die letzten Jahre verbrachte Woody Allen mit einer Entdeckungsreise durch Europa. In London drehte er "Match Point" (2005) und "Ich sehe den Mann deiner Träume" (2010), in Barcelona "Vicky Cristina Barcelona" (2008). Zuletzt wurde seine Inszenierung "Midnight in Paris" (2011) für vier Oscars nominiert. Und doch: Denkt man an Woody Allen, dann denkt man an New York.
"Freunde mit gewissen Vorzügen": Will Glucks Komödie unterhält trotz Kitsch vorzüglich
Mit nur einem Satz lässt sich das Leben zweier Menschen komplett auf den Kopf stellen: "Lass uns Tennis spielen!" Denn mit Tennis verhält es sich laut Dylan (Justin Timberlake) genauso wie mit Sex: Man verausgabt sich, hat jede Menge Spaß, und ist das Spiel erst einmal vorbei, muss man nicht mit seinem Partner nach Hause gehen. Blöd nur, dass sich auch (2011) irgendwann zwischen verschwitzten Bettlaken Gefühle entwickeln.
"Cleopatra": Klassiker als Luxus-Doppel-BD
Nachtragend ist man wohl nicht bei Fox. 1963 stand das Hollywoodstudio kurz vor dem Ruin. Schuld daran: "Cleopatra". Monumentale Kulissen, ein Umzug der gesamten Produktion von London nach Rom und die Rekordgage von einer Million US-Dollar für den damals größten Leinwandstar Elizabeth Taylor forderten ihren Tribut.
"Cowboys & Aliens": Gigantisches Machwerk von Favreau und Spielberg
Man schreibt das Jahr 1873, der Westen ist wild, die Wüste staubig. Alles wie gehabt im Western - würden da nicht die Aliens auftauchen. Es geht ziemlich spektakulär los bei "Iron Man"-Regisseur Jon Favreau. Er bringt in "Cowboys & Aliens" (2011), nun auf DVD und Blu-ray Disc (BD) erhältlich, zusammen, was eigentlich nicht zusammengehört: Western und Science Fiction, "James Bond" Daniel Craig und "Indiana Jones" Harrison Ford. Eine reizvolle Idee.
"Conan": Barbarisches Fantasy-Comeback
Dass die Mucki-Saga "Conan" (2011), die in den 80ern mit "Conan der Barbar" und "Conan der Zerstörer" schon einmal den Weg von Robert E. Howards Comicbuch-Reihe ins Kino fand, unbedingt eines zeitgemäßen Updates bedurft hätte, kann man nun wirklich nicht behaupten.
"Super 8": J. J. Abrams schickt den Filmnachwuchs einer Kleinstadt in aufregende und spektakuläre Sommerferien
Das exzellente Bonusmaterial der Blu-ray von "Super 8" macht klar: Der Regisseur und "Lost"-Erfinder J. J. Abrams erzählt hier seine eigene Geschichte - und ein Stück weit auch die seines großen Vorbildes, Mentors und Co-Produzenten Steven Spielberg, der die ersten Gehversuche auch im Super-8-Format machte. Dass Abrams und seine Clique genau dieses Material des Altmeisters als junge Männer restaurieren durften, ist eine weitere Entdeckung der vorbildlichen Extras.
"How I Met Your Mother": In der sechsten Staffel hat die Serie ihre Besonderheiten etwas abgeschliffen
George Clooney ist d i e Erfolgsgeschichte. Kein anderer Seriendarsteller hat eine derart steile Hollywood-Karriere hingelegt wie der frühere Kinderarzt aus "Emergency Room". Seitdem bemessen sich Erfolg und Kultfaktor von TV-Serien nicht nur daran, dass weltweit Millionen von Menschen in Endlosschleife einschalten. Es zählt auch: Wie vielen Darstellern gelingt der Sprung ins "Große Kino".
"Plötzlich Star": Leichtfüßige US-Hochglanzkomödie mit Selena Gomez
In Monaco werden Märchen wahr: Einfache junge Frauen treffen einen Fürsten, heiraten ihn und führen fortan ein Leben in Saus und Braus. Warum sollte nicht auch ein Mädchen aus dem texanischen Hinterland ähnlich viel Glück haben? Die leichtfüßige US-Hochglanzkomödie "Plötzlich Star" (2011) lässt die süße Grace (Selena Gomez) in ein fremdes Leben stolpern und spielt effektvoll mit Jungmädchenträumen.
» Seitenanfang