Fußball

Verbandsliga Taubertäler sind am morgigen Samstag beim Aufsteiger VfB Eppingen zu Gast und hoffen dort darauf, ihre Niederlagenserie zu beenden

FV Lauda möchte endlich mal wieder punkten

Nach fünf Niederlagen in Folge tritt Verbandsligist FV Lauda am Samstag um 16 Uhr im Hugo-Koch-Stadion beim Aufsteiger VfB Eppingen mit dem festen Willen an, alles Können in die Waagschale zu werfen, um endlich wieder einmal zu punkten.

Ein dritter Auswärtssieg in dieser Runde wäre derzeit schon fast ein Traum, weil die Mannschaft punktemäßig selbst mit ihren Heimspielen nicht mehr vom Fleck gekommen ist.

Da es immer schwieriger wird, den Klassenerhalt aus eigener Kraft zu schaffen, wird die Mannschaft von Trainer Jürgen Wöppel auch den Abstiegskampf des TSV Reichenbach im Blick haben. Mit einem Punkt Rückstand auf die Eisenbahnstädter belegt Reichenbach den Abstiegsplatz 13 und spielt schon heute Abend gegen Durlach-Aue. Aufgrund der besseren Tordifferenz würde dem TSV ein Remis reichen, um wenigstens für einen Tag mit dem FV Lauda die Plätze tauschen zu können.

Sehr respektabel läuft bisher die Runde für den VfB Eppingen mit Rang elf, aktuell 30 Pluspunkten und einer 4-4-3-Heimbilanz. Im jüngsten VfB-Heimspiel trennte man sich von Friedrichstal mit einem 1:1. Dagegen gewannen die Eppinger das Hinspiel in Lauda vor allem dank ihres unermüdlichen Antreibers Alexander Rudenko mit 2:1. Vom Spielverlauf her wäre für den FV nach dem 1:1-Ausgleich durch Chris Moschüring mehr drin gewesen.

Wie beim FV Lauda, wird es auch in Eppingen nach dem Saisonende einen Trainerwechsel geben. Dann übernimmt David Pfeiffer den Trainerposten von Michael Streichsbier.

Die beiden letzten Auftritte der Laudaer lieferten nach FV-Trainer Jürgen Wöppel genügend Gründe, den Kopf jetzt nicht in den Sand zu stecken: "Die Aufgabe ist nicht leichter geworden, doch der Erfolg wird sich wieder einstellen, wenn Einsatzfreude, Laufbereitschaft und Zweikampfverhalten wieder stimmen; zudem sollte es mit der Chancenverwertung besser klappen."

Ein Fragezeichen gibt es bei den Einsätzen der angeschlagenen Spieler Nicolai Wöppel, Andre Engert und Goran Jurjevic. Während es im Vorjahr eine Siegesserie des FVL war, die einmal reißen musste, sollte nun möglichst rasch die Niederlagenserie ihr Ende finden. ferö