Leserbrief

Radverkehrsschau

Experten wollen die Baustellen offenbar nicht sehen

Nur noch kleine Baustellen war der Titel eines Artikels am 13. Mai, in dem von Experten die Rede war. Ich weiß nicht, wie man als Experte die sehr wohl großen Baustellen entweder nicht erkennt oder nicht sehen will.

Ich möchte als Hilfestellung bzw. Anregung einige Missstände aufzählen, bei denen gewaltiger Handlungsbedarf besteht:

Die Regelung für Radfahrer an den Kreiseln am Berliner Ring ist so undurchsichtig, dass sich der ohnehin schon durch Zebrastreifen behinderte Verkehrsfluss durch in beide Richtungen fahrende Radfahrer weiter erheblich verschlechtert. Von der Unfallgefahr möchte ich gar nicht reden.

Auch auf anderen Zebrastreifen nehmen sich die Radfahrer mittlerweile dieses Recht heraus. Ich dachte eigentlich, dass das Verkehrszeichen Fußgängerübergang bedeutet? Ein Beispiel gefällig? Ich empfehle den Zebrastreifen hinter der Unterführung Schwanheimer Straße nähe Bahnhof.

Klare Beschilderung fehlt

Statt den vielen Blitzmarathons könnte man mal einen Fahrrad- und Kreiselmarathon machen. Bei der Gelegenheit könnte man auch bei den Autos die Blinker und an den Fahrrädern die Beleuchtung überprüfen.

In einer teilweise recht schräg abfallenden verkehrsberuhigten Bereich das Radfahren zu erlauben, halte ich für sehr bedenklich. Zeitweise weiß man als Fußgänger nicht, ob man auf einem Radweg oder in einer Fußgängerzone ist.

Bei all diesen großen Baustellen vermisse ich vor allem die klare Beschilderung und dann auch die gelegentlichen Kontrollen, um die doch teilweise gefährlichen Zustände abzustellen.

Thomas Mauer

Bensheim

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