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Im Test: Opel schickt den Zafira gründlich überarbeitet in seine zweite Lebenshälfte

Variabler Lademeister

Von unserem Redaktionsmitglied Stephan Eisner

Eine glattere Front zeigt der Opel Zafira nach seiner Frischzellenkur. Was geblieben ist, sind die üppigen Platzverhältnisse.

©  Opel

Rüsselsheim. Praktisch und elegant - das passt sehr wohl. Beim Opel Zafira zum Beispiel. Nach fünfjähriger Bauzeit gönnt Opel dem Zafira eine Frischzellenkur, die ihm sehr gut bekommt. Die Front ist nun glatter, die Scheinwerfer sind markanter und der Kühlergrill ist schicker geworden. Auch ein aufgeräumteres Cockpit soll den Praktiker nun fit für die zweite Lebenshälfte machen.

Wer Kind und Kegel transportieren will und einen wirklich variablen und vor allem geräumigen Innenraum benötigt, kommt an einem klassischen Van einfach nicht vorbei. Sind die Rücksitze umgelegt, ist der Opel ein zuverlässiger Lademeister, und wenn einmal mehr als fünf Personen im Zafira mitfahren sollen, lohnt sich der moderate Aufpreis von 750 Euro für die dritte Sitzreihe. Variabler geht es kaum.

Das Cockpit des Zafira erinnert an den Astra. Die Schalterflut früherer Opel-Modelle gehört der Vergangenheit an - hier findet sich jeder sofort zurecht. Generell fühlen sich die Passagiere in dem Van sehr gut aufgehoben, was ein besonderer Verdienst der ausgezeichneten Sitze ist. Dank Oberschenkelverlängerung und Rückenstützfunktion lassen sie selbst Langstrecken zu angenehmen Etappen schmelzen. Dafür sorgt auch das Infotainment. Die ganze Familie ist begeistert, denn um in den Genuss der multimedialen Anlage zu kommen, muss einfach nur das Smartphone per CarPlay oder USB-Kabel angeschlossen werden - sofort kann direkt über den Sieben-Zoll-Touchscreen telefoniert oder die Wunschmusik abgespielt werden.

Opel Zafira 2.0 CDTI Innovation

Motor: Vierzylinder-Diesel

Hubraum: 1956 ccm

Leistung: 125 kW/ 170 PS

Max. Drehmoment: 400 Nm

Antrieb: Front, Sechsgang-Schaltgetriebe

Höchstgeschw.: 208 km/h

Beschleunigung: 0-100 km/h in 9,8 Sekunden

Verbrauch pro 100 Kilometer (Werksangaben): innerorts: 6,4 l, außerorts: 4,5 l, gesamt: 5,2 l

CO2-Emission: 137 g/km

Abgasnorm: Euro 6

Länge: 4666 mm, Breite: 1928 mm, Höhe: 1660 mm

Kofferraum: 710 bis 1860 Liter

Leergewicht: 1733 kg

Preis: 34 485 Euro

Serienausstattung: ESP, ABS, LED-Licht, Einparkhilfe, Klimaautomatik, Radio, CD-Player, Leichtmetallräder, Komfortsitze mit Stoff/Ledernachbildung, Berg-Anfahr-Assitent, Geschwindigkeitsregler. se

Der Testwagen ist mit einem Zweiliter-Diesel mit 170 PS ausgestattet - eine sehr gute Wahl für den Zafira. Laufruhig verrichtet das Aggregat seine Arbeit und die 400 Newtonmeter an maximalem Drehmoment lassen den Opel in fast allen Lebenslagen sehr munter wirken. Und eines kann niemand den zurzeit so gescholtenen Dieseln absprechen: Sie sind für das, was sie bieten, extrem sparsam. Derartigen Fahrspaß müssen sich Kunden, die sich für einen Turbo-Benziner entscheiden, durch fleißiges Schalten und Hochdrehen des Motors erkaufen. Die Folge: Der Durchschnittsverbrauch liegt deutlich höher, als die Werksangabe. Der Diesel hat sich trotz häufigen Stadtfahrten mit knapp über sechs Litern begnügt.

Drei Modi fürs Fahrwerk

Der gesteste Zafira ist mit dem Flexride-Fahrwerk (980 Euro) bestückt, das drei Modi - Normal, Tour und Sport - anbietet. Während der Tour-Modus sanft abgestimmt und somit ideal für die Langstrecke ist, wird der Zafira im Sport-Modus relativ hart, lässt sich aber gleichzeitig auch gut durch Kurven dirigieren. Dennoch bleibt die Lenkung dabei weich und etwas indirekt. Aber wer will schon mit einem Familien-Van durch die Kurven jagen?

Ab familienfreundlichen 21 990 Euro beginnt die Zafira-Welt, die insgesamt zehn verschiedene Motoren und vier Ausstattungsvarianten bereit hält.

© Mannheimer Morgen, Samstag, 18.03.2017
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