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Donnerstag, 23.03.2017

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Mercedes-Maybach G650 Landaulet: Das ultimative Gelände-Cabrio

Von Jürgen Zöllter/mid

mid Madikwe - Auf die Spitze getrieben: Der Mercedes-Maybach G650 Landaulet vereint höchste Geländegängigkeit und höchsten Luxus.

© Jürgen Zöllter

mid Madikwe - 3,3 Tonnen bringt der Koloss auf die Waage.

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mid Madikwe - Im südafrikanischen Nationalpark Madikwe gehen wir mit dem G560 Landaulet auf Tour.

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mid Madikwe - Schlammlöcher und Wasserdurchfahrten sind für den Maybach-G mit knapp einem halben Meter Bodenfreiheit keine wirkliche Herausforderung.

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mid Madikwe - Wenn auf schwerem Geläuf einer der mächtigen Reifen das Zeitliche segnet, ist Ersatz immer griffbereit.

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mid Madikwe - Der wirbelt Staub auf: Wenn der 630 PS starke Zwölfzylindermotor von AMG bis zu 1.000 Nm Drehmoment auf die Kurbelwelle wuchtet, hebt der G650 zunächst leicht die Nase.

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mid Madikwe - Das Großwild im Nationalpark reagiert durchaus darauf, wenn das 6,0 Liter mächtige, doppelt aufgeladene V12-Aggregat unter Last böse die Stimme hebt.

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mid Madikwe - Das riesige Faltdach öffnet und schließt elektrisch. Es stammt vom G-Modell Cabrio, wurde für die Maybach-Variante aber mit dickerer Polsterung aufgerüstet.

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mid Madikwe - Von den staubigen Pisten sind die Insassen gut abgeschirmt.

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mid Madikwe - Fond im Format eines Kleinwagens: Die hinteren Plätze im G650 Landaulet sind mit dem reichhaltigen Unterhaltungsangebot die erste Wahl.

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mid Madikwe - Die beiden Fondsitze trennt eine mächtige, sogenannte "Business-Konsole". Sie beherbergt zwei Champagner-Kelche, temperierbare Flaschenhalter und zwei ausklappbare Tische.

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mid Madikwe - So lässt es sich reisen: Die elektrisch verstellbaren Maybach-Sessel lassen sich in eine bequeme Liegeposition bringen und bieten diverse Massageprogramme.

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mid Madikwe - Das Cockpit des Maybach-G entspricht der normalen G-Klasse.

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mid Madikwe - Für höchste Offroad-Fähigkeit sind ein Untersetzungsgetriebe und Portalachsen eingebaut.

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mid Madikwe - So viel Exklusivität und faszinierende Technik hat ihren Preis: Der Maybach-G kostet etwa 500.000 Euro plus Steuern.

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mid Madikwe - Die Landaulet-Tradition währt bei Mercedes schon seit 1910. Der Maybach-G ist darunter sicher das am vielseitigsten einsetzbare Exemplar.

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Nein, nicht chinesische Geschäftsleute sind die Treiber dieses skurilen Cabriolet-Lulatsch, etwa weil sie Verträge gern im geräumigen Fond langgestreckter Automobile unterzeichnen. Vielmehr fragen Größen des westlichen Showbusiness, osteuropäische Oligarchen und Vermögensverwalter aus dem Mittleren Osten nach einem hochgeländegängigen Chauffeurs-Fahrzeug mit luftdurchfluteter Aus- und Einsicht. Und Mercedes bietet es an: Das ultimative Cabriolet auf Basis des geländegängigsten Personenfahrzeugs der Welt, mit allem Luxus ausgestattet, den sich verwöhnte Menschen wünschen. Menschen, die ihre Welt gewöhnlich durch Seitenfenster eines Rolls-Royce, Bentley oder Mercedes-AMG betrachten. Als völlig abgedrehter Mercedes-Maybach G650 Landaulet fährt das zweifellos auffälligste SUV der Gegenwart vor.

Oder besser, es wird vorgefahren! Denn wer eins von 99 Exemplaren ergattert, dürfte in der Regel nur selten selbst ins Lenkrad greifen. Erstens, weil dieser übergewichtige G, analog zu den gewöhnlichen Schwestermodellen der G-Familie mehr bezwungen, als gefahren sein will - sich diese Kunden aber eher nicht als Dompteure am Volant verstehen. Und zweitens, weil Kunden hinten, Dank des gegenüber dem AMG G65 um 578 Millimeter verlängerten Radstands, ein Wohnabteil wie im Orientexpress vorfinden. Jedoch luftiger und besser einsehbar als in diesem. Die attraktivsten Plätze hat dieses Auto im Fond.

So gesehen, beglückt das G650 Landaulet als erdgebundener Privatjet mit Faltdach eine selbstbewusste Klientel. Seine Pilotenkanzel entspricht der des G-Modells, sein zweisitziges Reiseabteil ist dem Mercedes-Maybach entlehnt, und das Stoffdach stammt vom G-Cabriolet, wurde für den Maybach-G für mehr Geräuschisolation aber aufgepolstert. Um Technik und Ausstattung "auf den Zahn" zu fühlen, treiben wir das 3,3 Tonnen schwere Monster durch den südafrikanischen Nationalpark Madikwe, um uns dem Großwild des schwarzen Kontinents zu zeigen. Dem allerdings passen wir nicht ins Beuteschema. Allein der niederfrequente Sound des Antriebsstrangs scheint eine andere Akustik- und Duftnote zu setzen als die hier üblichen Touristen-Schaukeln Landcruiser und Landrover. Wenn das 6,0 Liter mächtige, doppelt aufgeladene V12-Aggregat unter Last böse die Stimme hebt, schaut sogar der schläfrige Löwe auf. Und das Leittier der Elefantenherde wedelt leicht irritiert mit den Ohren.

Derweil wohnt der luxushungrige Tierfreund im Reiseabteil mit elektrisch verstellbaren Maybach-Sesseln, fährt diese in bequeme Liegeposition und die Wadenstütze aus. Diverse Massageprogramme sichern über wechselweise aufblasbare und wärmende Luftkammern die Durchblutung des Entspannung suchenden Körpers. Mercedes spricht von einer "Hot-Stone-Massage", die aber eher einem "Hot-Balloon-Streicheln" gleichkommt. Fahrer und Parkranger vorn werden auf Wunsch durch eine Trennscheibe auf Distanz gehalten. Sie fährt selbstverständlich elektrisch hoch und wird auf Tastendruck undurchsichtig. Elektrisch fahren auch zwei seitlich angeschraubte Trittbretter aus, sobald man eine Seitentür öffnet. Sie erleichtern insbesondere Damen in Abendrobe bei Abstieg vom Super-G Würde zu bewahren.

Die beiden Fondsitze trennt eine mächtige, sogenannte "Business-Konsole". Sie sollte besser Freizeit-Konsole heißen. Denn sie beherbergt zwei Champagner-Kelche, temperierbare Flaschenhalter und zwei ausklappbare Tische, etwa zum Kartenspielen. Zu jedem Sitz zählt ein Kopfhörer und eine Fernbedienung fürs individuelle Unterhaltungsangebot. Die zugehörigen Monitore wohnen vor der Trennscheibe.

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