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Im Test: Der Suzuki SX4 S-Cross präsentiert sich als komfortabler Begleiter

Der Grenzüberschreiter

Von unserem Redaktionsmitglied Stephan Eisner

Der dominante Kühlergrill fällt beim SX4 S-Cross sofort auf. Sehr selbstbewusst trägt der Suzuki sein Markenemblem zur Schau.

©  Suzuki

Bensheim. Was ist das eigentlich für ein Auto? Ein Geländewagen oder ein Kompaktwagen? Tja, so recht kann man das nicht sagen - und deshalb wird die Fahrzeuggattung mit dem schönen englischen Begriff Crossover beschrieben - also ein Auto, das Grenzen überschreitet. Suzuki geht beim SX4 sogar soweit, "S-Cross" in seinem Namen aufzunehmen. Heraus kommt dabei eine nette Mischung aus höherem und bequemem Einstieg und luftigen Platzverhältnissen.

Der SX4 ist nicht neu, ihm wurde aber gerade eine Frischzellenkur verpasst, ein sogenanntes Facelift. Vor allem die neue Frontpartie sticht ins Auge, sie wurde komplett überarbeitet. Die Scheinwerfer, besonders jedoch der dominante und mit vertikalen Streben versehene Kühlergrill fallen sofort auf - sehr selbstbewusst trägt der Suzuki sein Markenemblem zur Schau. Auch die Motorhaube und die Frontschürze sind umgestaltet.

Der SX4 ist mehr als nur ein hochbeiniger Kombi, viele Glasflächen vermitteln eine gute Rundumsicht. Die Linienführung wirkt harmonisch, zum Heck hin fällt die Karosserie ab - was zur Folge hat, dass vor allem die Kopffreiheit für die Hinterbänkler ein wenig eingeschränkt ist. Das wird beim sehr üppig ausgestatteten Topmodell "Comfort+" durch das serienmäßige Panorama-Glasschiebedach verstärkt, das den Dachhimmel noch weiter nach unten drückt. Fahrer und Beifahrer rücken sich dagegen nicht auf den Pelz, im Gegenteil - für ein Kompaktklasse-Fahrzeug gibt es vorne viel Bewegungsfreiheit. Der Innenraum wirkt trotz der Lederausstattung zweckmäßig, Hartplastik dominiert bei den Materialien. Und diese sind gut verarbeitet, Klappern oder Knarzen ist dem Japaner fremd. Dennoch: Ein bisschen mehr Liebe zum Detail hätte dem Suzuki nichts geschadet.

Suzuki SX4 S-Cross 1.4 Boosterjet Comfort+

Motor: Vierzylinder-Benziner

Hubraum: 1373 ccm

Leistung: 103 kW/140 PS

Max. Drehmoment: 220 Nm

Antrieb: 6-Gang-Schaltung, Allrad

Höchstgeschw.: 200 km/h

Beschleunigung: 0-100 km/h in 10,2 Sekunden

Verbrauch pro 100 Kilometer (Werksangaben): innerorts: 6,6 l, außerorts: 5,2 l, gesamt: 5,6 l

CO2-Emission: 128 g/km

Abgasnorm: Euro 6

Länge: 4300 mm, Breite: 1785 mm, Höhe: 1580 mm

Kofferraum: 430 bis 1269 Liter

Leergewicht: 1290 kg

Preis: 28 790 Euro

Serienausstattung: Ledersitze, Glasschiebedach, Navigationssystem, Klimaautomatik, Sitzheizung, schlüsselloser Zugang, LED-Scheinwerfer, Alufelgen, Audio-System, Rückfahrkamera, radargestütze Bremsunterstützung. se

Neu im SX4 S-Cross ist der 1,4 Liter-Motor mit Namen Boosterjet. Er leistet 140 PS, und ihn gibt es wahlweise mit Front- oder Allradantrieb. Das Aggregat ist durchzugsstark und mit einem breiten Drehmomentband gesegnet, das heißt, der SX4 lässt sich durchaus schaltfaul fahren. Der Griff zum Schalthebel ist jedoch auch keine Qual, denn das Sechsgang-Getriebe ist knackig und sehr passend abgestimmt.

Angenehm sparsam

Das Fahrwerk des Suzuki präsentiert sich komfortabel, was mit sich bringt, dass kurvige Strecken nicht unbedingt das Metier des SX4 darstellen. Zwar ist das Potenzial in Kehren sehr hoch, dennoch entsteht schnell der Eindruck, dass es den Crossover zum Fahrbahnrand drängt. Das wird durch die sehr leichtgängige - dadurch aber indirekte - Lenkung noch verstärkt. Also besser reisen statt rasen.

Das Basismodell des SX4 kostet 19 790 Euro und hat 111 PS. Wer lieben einen Selbstzünder fährt, kann den 120-PS-Diesel wählen. Der Testwagen mit 140 PS hinterlässt einen harmonischen Eindruck - und war mit rund sechs Litern für einen Benziner angenehm sparsam.

© Mannheimer Morgen, Samstag, 07.01.2017
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